Letzte Woche haben sich die Tage schon angefühlt wie Spätsommer...klare kühle Luft und die Sonne wärmte erst in den späten Morgenstunden. Ich liebe den Spätsommer. Hier im Rheinland ist das eindeutig die schönste Jahreszeit. Fernab von der Schwüle des Hochsommers kann man in vollen Zügen die Sonne genießen und außerdem ist Erntezeit.
Ich wohne in einem riesigen Anbaugebiet von Äpfeln, Brombeeren und Zwetschgen, also genau dem Obst, das im Spätsommer reif wird. Okay, eigentlich ist es für die Äpfel noch ein wenig früh, aber weil mich dieser Montagmorgen so sehr an den Spätsommer erinnert hat, wollte ich unbedingt etwas mit Äpfeln backen.
Die Idee einer Buttecreme mit Salzkaramell schwirrte mir schon länger im Kopf rum.
Keine Angst vor dem Salz! Es ist wirklich nur ein Hauch und passt einfach hervorragend zum Karamell.
Sie sehen fast ein bisschen retro aus, in ihern hübschen gepunkteten Kleidchen, die Kleinen :-)
Der Teig ist ein einfacher Rührteig mit jeder Menge Äpfeln und Zimt, denn Äpfel ohne Zimt kann ich mir einfach nicht vorstellen...
Die Buttecreme ist eine Eigenkreation. Nachdem ich bis jetzt Karamellbuttercreme immer mit Karamellpudding aus der Tüte hergestellt habe, und ich sehr oft, je nach Wetter, Laune oder weiß-der-Teufel-was Probleme mit dem Gerinnen der Creme hatte, wollte ich einmal etwas anderes versuchen...und es hat geklappt, hervorragend sogar. Die Creme ist zwar nicht so leicht, wie die Puddingbuttercremes, aber davor doppelt so lecker und hat eine viel feinere Textur. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man sie auch mit der Rosenblatttülle verabeiten kann (to be continued.....)
Die Plombenzieher obendrauf sind einfach nur karamellisierter Zucker in schönen Formen ;-)
Apfelcupcakes (für ca. 10 Stück)
100g Zucker
150g Mehl
2 Eier
50 ml Karamellsirup (Heller Sirup von Grafschafter)
50 ml Milch
1/2 Päckchen Backpulver
2 kleinere säuerliche Äpfel
100 ml Rapsöl
Zimt
Zucker und Eier weißschaumig schlagen, die restlichen Zutaten dazugeben. Äpfel fein würfeln und am Ende unterheben.
Die Cupcakes bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe!)
Salzkaramellbuttercreme
250g Butter
150g Schmand
120g Zucker
40g Butter
1/2 - 1 TL Fleur de Sel (wahrscheinlich geht auch jedes andere Salz....)
Den Zucker karamellisieren lassen. Am Besten geht das auf mittlerer Hitze und mit wenig rühren, bis der ganze Zucker geschmolzen ist und eine schöne hellbraune Farbe hat. Die Butter in kleinen Stücken dazugeben. Dann den Schmand dazugeben und so lange verrühren bis man eine schöne cremige Masse hat. Zuletzt das Fleur de Sel hinzugeben (wer doch noch Angst vorm Salz hat: man kann es auch einfach weg lassen ;-)).
Die Masse kalt werden lassen. In der Zwischenzeit 250g weiche Butter weiß-cremig schlagen und wenn die Karamellmasse abgekühlt ist, diese hinzugeben. Fertig. Und schnell weg mit dem Löffel, sonst bleibt zum Verzieren der Törtchen nichts mehr übrig ;-)
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Samstag, 4. August 2012
Montag, 30. Juli 2012
Tarte au Citron mit Meringue
Nachdem es sich ja mal entschieden hatte eine Woche Sommer zu sein, war mir nach etwas zitronigem. Vor ewigen Zeiten hatte ich mal Lemon Curd selber gemacht und zum Füllen von kleinen Tartelettes benutzt. Irgendwie war das Ganze aber wieder in Vergessenheit geraten und hat sich dann pünktlich zum 1-Woche-Hochsommer wieder in meinen Kopf geschoben.
Zum Glück ist meine Mutter eine passionierte Gärtnerin und hat immer genug wunderschöne Zitronen aus dem eigenen Garten auf Lager.
Es war mein allererster Versucht mit Meringue auf einer Tarte, aber es hat wunderschön ausgesehen und sehr gut geschmeckt. Sogar mein Freund, der sich sonst schüttelt wenn er die sogenannten Baiser vom Bäcker nur sieht fand das Ganze richtig gut.
Die Kombination aus sehr süßem Meringue und dem säuerlichen Lemon Curd hat mir sehr gut gefallen. Wenn man die Zitronencreme in Gläsern auf Lager hat und ein paar vorgebackene Tarteletteböden aufhebt kann man ganz schnell ein hübsches Dessert zaubern wenn sich kurzfristig mal Besuch ankündigt.
Rezept für die Tartelettes (mein Universal-Mürbeteigrezept) gibt es ja hier schon.
Lemon Curd
3 unbehandelte Zitronen
1 EL Speisetärke
3 Eier
140g Zucker
80g Butter
Die Zitronen auspressen und von einer die Schale abreiben. Den Zitronensaft mit der Speisestärke und dem Zucker aufkochen, die Butter in kleinen Stücken und die Zitronenschale dazugeben und schmelzen lassen.
Jetzt die 3 Eier kurz verschlagen und dazugeben. Auf mittlerer Hitze das ganze dicklich werden lassen. Es darf nicht zu heiß werden, sonst hat man schnell Rührei mit Zitrone ;-). Im Kühlschrank hält sich die Creme locker 2 Wochen.
Meringue
2 Eiweiß
150g Zucker
Die Eiweiße mit dem Zucker so lange steif schlagen bis sich Spritzen bilden, die nicht mehr umfallen.
Das Lemon Curd in die vorgebackenen Tartelettes füllen, die Meringue-Masse in einen Spritzbeutel mit kleiner Sterntülle füllen und hübsche kleine Tupfen auf die Törtchen spritzen. Das Ganze bei max. 100 Grad in den Ofen schieben und eine halbe Stunde trocknen lassen. Wer es gerne ganz leicht braun haben möchte kann für ein paar Minuten den Grill dazuschalten, aber Vorsicht! Dabei bleiben sonst geht das ruck zuck und alles ist schwarz.
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Zum Glück ist meine Mutter eine passionierte Gärtnerin und hat immer genug wunderschöne Zitronen aus dem eigenen Garten auf Lager.
Es war mein allererster Versucht mit Meringue auf einer Tarte, aber es hat wunderschön ausgesehen und sehr gut geschmeckt. Sogar mein Freund, der sich sonst schüttelt wenn er die sogenannten Baiser vom Bäcker nur sieht fand das Ganze richtig gut.
Die Kombination aus sehr süßem Meringue und dem säuerlichen Lemon Curd hat mir sehr gut gefallen. Wenn man die Zitronencreme in Gläsern auf Lager hat und ein paar vorgebackene Tarteletteböden aufhebt kann man ganz schnell ein hübsches Dessert zaubern wenn sich kurzfristig mal Besuch ankündigt.
Rezept für die Tartelettes (mein Universal-Mürbeteigrezept) gibt es ja hier schon.
Lemon Curd
3 unbehandelte Zitronen
1 EL Speisetärke
3 Eier
140g Zucker
80g Butter
Die Zitronen auspressen und von einer die Schale abreiben. Den Zitronensaft mit der Speisestärke und dem Zucker aufkochen, die Butter in kleinen Stücken und die Zitronenschale dazugeben und schmelzen lassen.
Jetzt die 3 Eier kurz verschlagen und dazugeben. Auf mittlerer Hitze das ganze dicklich werden lassen. Es darf nicht zu heiß werden, sonst hat man schnell Rührei mit Zitrone ;-). Im Kühlschrank hält sich die Creme locker 2 Wochen.
Meringue
2 Eiweiß
150g Zucker
Die Eiweiße mit dem Zucker so lange steif schlagen bis sich Spritzen bilden, die nicht mehr umfallen.
Das Lemon Curd in die vorgebackenen Tartelettes füllen, die Meringue-Masse in einen Spritzbeutel mit kleiner Sterntülle füllen und hübsche kleine Tupfen auf die Törtchen spritzen. Das Ganze bei max. 100 Grad in den Ofen schieben und eine halbe Stunde trocknen lassen. Wer es gerne ganz leicht braun haben möchte kann für ein paar Minuten den Grill dazuschalten, aber Vorsicht! Dabei bleiben sonst geht das ruck zuck und alles ist schwarz.
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Sonntag, 15. Juli 2012
Mini-cheesecakes mit Weinbergpfirsichen und weißer-Schokoalden Buttercreme
...und da lagen sie plötzlich im Supermarkt, die wunderschönen, saftig roten Weinbergpfirsiche....Ohne zu wissen was ich genau damit vorhatte habe ich gleich 1,5 Kilo davon gekauft und dann zu Hause das Grübeln angefangen.
Ich liebe Käsekuchen - allerdings nicht die amerikanische Variante mit Frischkäse, sondern das gute alte deutsche Rezept von Oma, was sich in sooo vielen Varianten abwandeln lässt und immer herrlich frisch schmeckt.
Käsekuche mit Obst..Käsekuchen mit Weinbergpfirsichen.....und weiße Schokolade? Als I-tüpfelchen als Frosting obendrauf? Ja, jaaaaaaa! Das ist es!
Wundervoll cremig und mit den Pfirsichen lecker fruchtig. Ein Klecks Johannisbeergelee obendrauf und der Genuss ist einfach perfekt...
Und einen Mini-Kuchen, von dem ich dann Morgen beim Sonntagsbesuch von Mama und Papa meiner Mutter ein homöopathisches Stück abschneiden kann (nicht zu fassen, wie kann man NICHTS süßes mögen....) ist auch gleich noch entstanden
Sucht euch die reifsten und saftigsten Pfirsiche die ihr kriegen könnt, es lohnt sich!
Mini-cheesecakes
Mürbeteig:
250g Mehl
1 Ei
125g Zucker
150g Butter
Alles verkneten und vor dem Verarbeiten etwas kühl stellen. Aus Teig der übrigbleibt kann man wunderbar kleine Tarteletts vorbacken, die man später als Böden für Mini-Erdbeerkuchen und Co nutzen kann.
Käsemasse:
2 Eier
500g Magerquark
70g Zucker
40g Speisestärke
Zitronenschale
300g Bergpfirsiche
Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Eigelb, Quark, Zucker, Stärke und Zitronenschale cremig rühren, das geschlagene Eiweiß zum Schluss unterheben. Die Pfirsiche schälen und in kleinen Stücken untermischen.
Aus dem Mürbeteig Kreise von ca. 10cm Durchmesser ausschneiden und in die Mulden eines Muffinblechs legen. Die Böden mit der Gabel einstechen, damit keine unschönen Blasen entstehen. Die Käsemasse einfüllen und das Blech ein paar mal kräftig auf die Arbeitsplatte klopfen, damit auch in der Käsemasse keine Hohlräume entstehen.
Bei 180 Grad so lange backen, bis der Mürbeteig goldgelb wird.
Weiße-Schokoladen-Buttecreme
150g weiße Schokolade
75g Sahne
200g Butter
Die Sahne aufkochen und über die kleingeschnittene Schokolade gießen. Rühren bis eine homogene Masse entsteht. Diese abkühlen lassen. Die zimmerwarme Butter schaumig schlagen und die abgekühlte Schokoladenmasse kräftig unterrühren.
Die Buttecreme hat eine unglaubliche feine Textur, schmeckt kaum nach Butter und wird richtig stabil.
Die abgekühlte Törtchen mit der Buttecreme verzieren, nach Belieben mit Johannisbeergelee garnieren und genießen!
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Ich liebe Käsekuchen - allerdings nicht die amerikanische Variante mit Frischkäse, sondern das gute alte deutsche Rezept von Oma, was sich in sooo vielen Varianten abwandeln lässt und immer herrlich frisch schmeckt.
Käsekuche mit Obst..Käsekuchen mit Weinbergpfirsichen.....und weiße Schokolade? Als I-tüpfelchen als Frosting obendrauf? Ja, jaaaaaaa! Das ist es!
Wundervoll cremig und mit den Pfirsichen lecker fruchtig. Ein Klecks Johannisbeergelee obendrauf und der Genuss ist einfach perfekt...
Und einen Mini-Kuchen, von dem ich dann Morgen beim Sonntagsbesuch von Mama und Papa meiner Mutter ein homöopathisches Stück abschneiden kann (nicht zu fassen, wie kann man NICHTS süßes mögen....) ist auch gleich noch entstanden
Sucht euch die reifsten und saftigsten Pfirsiche die ihr kriegen könnt, es lohnt sich!
Mini-cheesecakes
Mürbeteig:
250g Mehl
1 Ei
125g Zucker
150g Butter
Alles verkneten und vor dem Verarbeiten etwas kühl stellen. Aus Teig der übrigbleibt kann man wunderbar kleine Tarteletts vorbacken, die man später als Böden für Mini-Erdbeerkuchen und Co nutzen kann.
Käsemasse:
2 Eier
500g Magerquark
70g Zucker
40g Speisestärke
Zitronenschale
300g Bergpfirsiche
Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Eigelb, Quark, Zucker, Stärke und Zitronenschale cremig rühren, das geschlagene Eiweiß zum Schluss unterheben. Die Pfirsiche schälen und in kleinen Stücken untermischen.
Aus dem Mürbeteig Kreise von ca. 10cm Durchmesser ausschneiden und in die Mulden eines Muffinblechs legen. Die Böden mit der Gabel einstechen, damit keine unschönen Blasen entstehen. Die Käsemasse einfüllen und das Blech ein paar mal kräftig auf die Arbeitsplatte klopfen, damit auch in der Käsemasse keine Hohlräume entstehen.
Bei 180 Grad so lange backen, bis der Mürbeteig goldgelb wird.
Weiße-Schokoladen-Buttecreme
150g weiße Schokolade
75g Sahne
200g Butter
Die Sahne aufkochen und über die kleingeschnittene Schokolade gießen. Rühren bis eine homogene Masse entsteht. Diese abkühlen lassen. Die zimmerwarme Butter schaumig schlagen und die abgekühlte Schokoladenmasse kräftig unterrühren.
Die Buttecreme hat eine unglaubliche feine Textur, schmeckt kaum nach Butter und wird richtig stabil.
Die abgekühlte Törtchen mit der Buttecreme verzieren, nach Belieben mit Johannisbeergelee garnieren und genießen!
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Freitag, 13. Juli 2012
Zurück mit Hochzeitstorte
Kein Zuckerschlecken, so ein Umzug...schon gar nicht, wenn die Küche (und das IST nunmal der wichtigste Raum, wer braucht schon ein Schlafzimmer....) bei Einzug einfach nur eine Baustelle ist und man eine Woche nach Einzug eine Törtchen-Hochzeitstorte für 100 Personen backen will.....
Kurz gesagt, ich war im STRESS und das nicht zu knapp.
Aber es hat alles geklappt, meine neue (suuuuuuper große) Küche (mit 2 wunderschönen Sprossenfenstern und Fensterbänken auf denen man sitzen kann :-)) ist auf die letzte Minute fertig geworden und ich konnte meinen 12 Stunden Backmarathon einlegen um pünktlich zur Hochzeit mit 100 Cupcakes und einer kleinen Torte aufwarten zu können.
Törtchen-Torte? Ja, genau. Was in den USA und auch bei den Engländern schon länger voll in Mode ist findet auch bei uns im schönen Rheinland begeisterte Abnehmer.
Das Prinzip ist ganz einfach: statt einer grooooßen Hochzeitstorte, die spätestens nach dem 3. angeschnittenen Stück alles andere als hübsch aussieht und mit Unmengen an übersüßem Fondant auch oft nicht gerade ein Gaumenkitzel ist, gab es 100 einzelne, hübsch dekorierte Cupcakes und ein kleines Törtchen obendrauf - fürs obligatorische Anschneiden, versteht sich ;-)
Das ganz arrangiert auf einer riesigen und zwei kleineren Etageren gab es zum Sektempfang nach der kirchlichen Trauung.
Am Freitag Vormittag war dann also alles vorbereitet, das Auto gepackt und die extra gebasteltet Törtchen-Transporter (die stelle ich euch demnächst mal vor, DAS braucht man wirklich!!) standen bereit.
Für mich war das Wetter perfekt: ein wenig bewölkt und nicht zu warm....
Und plötzlich....kommt die Sonne raus! Es wird warm...richtig warm....ich sehe vor meinem geistigen Auge meine Buttercreme wegschwimmen und alle Zuckerdeko sich in ihre Bestandteile auflösen.....Panik!
Während des Transport (Gott sei Dank habe ich einen VW-Bus, da passt wenigstens alles rein) versuche ich panisch die Torte vor der Sonne abzuschirmen, leide bei jedem Schlagloch und jeder Straßenunebenheit und sterbe 1000 Tode bei jeder Bremsung.
Nassgeschwitzt kommen die Törtchen und ich also an der Kirche an....ein Stoßgebet gen Himmel: JA! Der Tisch steht im Schatten!
Ich glaube, selber heiraten kann nicht annähernd so stressig sein, wie dieser Törtchen-Transport bei sommerlichen Temperaturen. Für das nächste Mal besorge ich mir defintiv einen Kühlwagen!
Ein bisschen mittgenommen sieht die Torte aus, das kann man aber alles wieder richten. Den Törtchen ist es zu warm aber sie halten tapfer durch.
Während der Trauung konnte ich dann ganz in Ruhe mit meinem fleißigen Helferlein und meinem WIRKLICH nervenstarken Freund, der wie ein Löwe meine Törtchen vor unerzogenen Kindern bewacht hat, den Törtchen-Tisch aufbauen und noch ein wenig ablichten.
Das fotografieren klappt eindeutig zu Hause besser ;-)
Braut und Bräutigam haben sich wirklich sehr gefreut und als ich irgendwo im Stimmengewirr eine Dame staunen höre: "Also ich habe ja gehört das soll SELBSTGEMACHT sein!" fällt alle Spannung von mir ab.
Eine Rundum gelungene Hochzeit.
So ein ganz kleine bisschen Stolz bin ich auf die kleinen Schönheiten, die übrigens Schokoladencupcakes mit Schokobuttercreme und Vanillecupcakes mit Marzipanbuttercreme waren, schon :-)
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Kurz gesagt, ich war im STRESS und das nicht zu knapp.
Aber es hat alles geklappt, meine neue (suuuuuuper große) Küche (mit 2 wunderschönen Sprossenfenstern und Fensterbänken auf denen man sitzen kann :-)) ist auf die letzte Minute fertig geworden und ich konnte meinen 12 Stunden Backmarathon einlegen um pünktlich zur Hochzeit mit 100 Cupcakes und einer kleinen Torte aufwarten zu können.
Törtchen-Torte? Ja, genau. Was in den USA und auch bei den Engländern schon länger voll in Mode ist findet auch bei uns im schönen Rheinland begeisterte Abnehmer.
Das Prinzip ist ganz einfach: statt einer grooooßen Hochzeitstorte, die spätestens nach dem 3. angeschnittenen Stück alles andere als hübsch aussieht und mit Unmengen an übersüßem Fondant auch oft nicht gerade ein Gaumenkitzel ist, gab es 100 einzelne, hübsch dekorierte Cupcakes und ein kleines Törtchen obendrauf - fürs obligatorische Anschneiden, versteht sich ;-)
Das ganz arrangiert auf einer riesigen und zwei kleineren Etageren gab es zum Sektempfang nach der kirchlichen Trauung.
![]() | |
| Die mittlere Etagere mit kleiner Torte |
Am Freitag Vormittag war dann also alles vorbereitet, das Auto gepackt und die extra gebasteltet Törtchen-Transporter (die stelle ich euch demnächst mal vor, DAS braucht man wirklich!!) standen bereit.
Für mich war das Wetter perfekt: ein wenig bewölkt und nicht zu warm....
Und plötzlich....kommt die Sonne raus! Es wird warm...richtig warm....ich sehe vor meinem geistigen Auge meine Buttercreme wegschwimmen und alle Zuckerdeko sich in ihre Bestandteile auflösen.....Panik!
Während des Transport (Gott sei Dank habe ich einen VW-Bus, da passt wenigstens alles rein) versuche ich panisch die Torte vor der Sonne abzuschirmen, leide bei jedem Schlagloch und jeder Straßenunebenheit und sterbe 1000 Tode bei jeder Bremsung.
Nassgeschwitzt kommen die Törtchen und ich also an der Kirche an....ein Stoßgebet gen Himmel: JA! Der Tisch steht im Schatten!
Ich glaube, selber heiraten kann nicht annähernd so stressig sein, wie dieser Törtchen-Transport bei sommerlichen Temperaturen. Für das nächste Mal besorge ich mir defintiv einen Kühlwagen!
Ein bisschen mittgenommen sieht die Torte aus, das kann man aber alles wieder richten. Den Törtchen ist es zu warm aber sie halten tapfer durch.
Während der Trauung konnte ich dann ganz in Ruhe mit meinem fleißigen Helferlein und meinem WIRKLICH nervenstarken Freund, der wie ein Löwe meine Törtchen vor unerzogenen Kindern bewacht hat, den Törtchen-Tisch aufbauen und noch ein wenig ablichten.
Das fotografieren klappt eindeutig zu Hause besser ;-)
Braut und Bräutigam haben sich wirklich sehr gefreut und als ich irgendwo im Stimmengewirr eine Dame staunen höre: "Also ich habe ja gehört das soll SELBSTGEMACHT sein!" fällt alle Spannung von mir ab.
Eine Rundum gelungene Hochzeit.
So ein ganz kleine bisschen Stolz bin ich auf die kleinen Schönheiten, die übrigens Schokoladencupcakes mit Schokobuttercreme und Vanillecupcakes mit Marzipanbuttercreme waren, schon :-)
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Samstag, 9. Juni 2012
Weltbeste Cookies
Ich lebe noch! Ich befinde mich lediglich im total Umzugsstress. Eigentlich waren wir ja gar nicht so wirklich dringend auf der Suche nach einer neuen Wohnung, aber manchmal kommt es dann doch anders als geplant ;-)
Was braucht man also wenn man im Stress ist, keine Zeit hat etwas aufwändiges zu backen und dennoch eines der vieeeeeelen seelischen Tiefs im Umzugsstress überwinden muss?
Cookies!
Und zwar welchen die ruck-zuck in 10 Minuten gemacht sind.
Ich finde die bunten Schokolinsen darin totaaaaal gut.
Man kann diese Cookies auch wunderbar als Backmischung zum Verschenken anmischen, dann lässt man einfach nur Butter und Ei weg und schichtet die einzelnen Zutaten dekorativ in Gläser - das schafft dann auch der unbegabteste Bäcker ;-)
Cookies
250g Mehl
50g Haferflocken
1 TL Backpulver
100g gehackte dunkle Schokolade
150g Schokolinsen
150g brauner Zucker
150g Butter
1 Ei
Alle Zutaten zusammenmischen, kleine Kugeln formen, flachdrücken und mit genügend Abstand auf ein Backblech legen.
Bei 180 Grad 12 Minuten backen. Wer es lieber ganz knusprig hat, sollte die Cookies 14 Minuten im Ofen lassen.
Ich widme mich wieder meinen Umzugskisten...
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Was braucht man also wenn man im Stress ist, keine Zeit hat etwas aufwändiges zu backen und dennoch eines der vieeeeeelen seelischen Tiefs im Umzugsstress überwinden muss?
Cookies!
Und zwar welchen die ruck-zuck in 10 Minuten gemacht sind.
Ich finde die bunten Schokolinsen darin totaaaaal gut.
Man kann diese Cookies auch wunderbar als Backmischung zum Verschenken anmischen, dann lässt man einfach nur Butter und Ei weg und schichtet die einzelnen Zutaten dekorativ in Gläser - das schafft dann auch der unbegabteste Bäcker ;-)
Cookies
250g Mehl
50g Haferflocken
1 TL Backpulver
100g gehackte dunkle Schokolade
150g Schokolinsen
150g brauner Zucker
150g Butter
1 Ei
Alle Zutaten zusammenmischen, kleine Kugeln formen, flachdrücken und mit genügend Abstand auf ein Backblech legen.
Bei 180 Grad 12 Minuten backen. Wer es lieber ganz knusprig hat, sollte die Cookies 14 Minuten im Ofen lassen.
Ich widme mich wieder meinen Umzugskisten...
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Montag, 14. Mai 2012
Kleines Rosen-Überraschungstörtchen
Mein armer Freund muss ja immer damit leben, dass er zum Geburtstag vielleicht auch mal (oder auch ziemlich häufig) einen relativ unmännliche Torte bekommt. So war das auch dieses Jahr, denn ich wollte diese Art von Torte immer schon mal ausprobieren....
Eine schlichte cremefarbene Torte mit ganz vielen Rosen aus Zitronenbuttercreme außenrum....
Der Überraschungseffekt tritt dann erst ein, wenn man das Törtchen anschneidet....
Ein kunterbuntes Innenleben, dass sich natürlich in allen erdenklichen Farben realisieren lässt. Und zum Glück hat sich mein Freund auch dieses Mal von dem vielen Rosa nicht abschrecken lassen ;-)
Um die Torte so ordentlich hinzubekommen wie sie eigentlich aussehen soll, also mit wirklich gleichmäßig hohen und glatt geschnittenen Böden, deren Farbe sich nach oben immer weiter intesiviert, muss man ein bisschen üben.
Leider hatte ich zu wenig Buttecreme gemacht und habe dann Johannisbeermarmelade zum Füllen genommen, die der Teig sich teilweise ein wenig einverleibt hat. Eigentlich sollen die Farbschichten ganz glatt getrennt sein - aber Übung macht den Meister ;-).
Eierlikörtortenböden
6 Eier
300g Zucker
450g Mehl
300ml Eierlikör
300g Butter
1,5 Päckchen Backpulver
Die Eier mit dem Zucker schaumig aufschlagen. Lieber in diesem Fall nicht zuuuu lange. Gerade für diese Art von Torten eignen sich eher kompaktere Böden, die vor allem Dingen so wenig Luftlöcher wie möglich haben sollten.
Butter schmelzen und zusammen mit allen anderen Zutaten unterrühren.
Nun nimmt man die Lebensmittelfarbe seiner Wahl ( in meinem Fall Pink von Sugarflair) und fügt der gesamten Masse ein kleines bisschen der Farbe zu. Dann backt man den ersten Boden bei 180 Grad Ober- und Unterhitze bis er gar ist (Stäbchenprobe!).
Ich habe mich für 5 Schichten entschieden, je nach Geschmack (und Geduld....) kann man aber auch mehr machen. Dann wird dem Teig wieder ein bissche mehr Farbe zugefügt und die nächste Lage gebacken...
So geht man dann vor, bis der ganze Teig gebacken ist.
Nun ist es wichtig, die einzelnen Teiglagen schön gerade zu schneiden. Dazu eignet sich entweder ein langes Messer oder ein Tortendraht.
Zitronenbuttercreme
70g Speisestärke
750ml Milch
375g Butter
Puderzucker
Zitronenzucker und Aroma
Aus der Speisestärke und der Milch einen Pudding zubereiten. Dazu die Stärke mit ein paar EL Milch glatt rühren, die restliche Milch aufkochen, vom Herd nehmen, die Stärke-Mischung unterrühren und nochmal eine Minute kochen lassen.
Den Pudding abkühlen lassen. Die zimmerwarme Butter weiß-schaumig aufschlagen und den Pudding löffelweise hinzugeben. Jetzt kann man so viel Puderzucker und Zitronenaroma dazugeben wie man gerne mag.
Jetzt geht es dann ans Zusammenbauen. Ich persönlich finde es schöner mit dem hellsten Boden anzufangen und dann nach oben dunkler zu werden. Zwischen die einzelnen Böden immer eine dünne Schicht Buttercreme geben. Hat man den Stapel vollendet, beginnt man die Rosen aufzuspritzen. Das geht leichter, wenn man die Torte mit einer dünnen Schicht Buttercreme einstreicht. So halten die Rosen besser auf der Torte. Man benötigt am Besten die Spritztülle "2D" von der Firma Wilton. Am Einfachsten ist es wenn man an der Seite der Torte beginnt und möglichst versucht keine Lücken zwischen den Rosen zu lassen.
Entgegen einem "normalen" Swirl beginnt man für die Rosen in der Mitte und bewegt sich nach Außen.
Es sieht schöner aus, wenn man es schafft alle Rosen nebeneinander anzuordnen und nicht wie ich es - wegen blöder Lücken dazwischen - machen musste, die Rosen zu überlagern.
Mit ein bisschen Übung klappt das dann ganz gut und es macht auch gar nichts wenn nicht alle Rosen gleich groß und super ordentlich sind.
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Eine schlichte cremefarbene Torte mit ganz vielen Rosen aus Zitronenbuttercreme außenrum....
Der Überraschungseffekt tritt dann erst ein, wenn man das Törtchen anschneidet....
Ein kunterbuntes Innenleben, dass sich natürlich in allen erdenklichen Farben realisieren lässt. Und zum Glück hat sich mein Freund auch dieses Mal von dem vielen Rosa nicht abschrecken lassen ;-)
Um die Torte so ordentlich hinzubekommen wie sie eigentlich aussehen soll, also mit wirklich gleichmäßig hohen und glatt geschnittenen Böden, deren Farbe sich nach oben immer weiter intesiviert, muss man ein bisschen üben.
Leider hatte ich zu wenig Buttecreme gemacht und habe dann Johannisbeermarmelade zum Füllen genommen, die der Teig sich teilweise ein wenig einverleibt hat. Eigentlich sollen die Farbschichten ganz glatt getrennt sein - aber Übung macht den Meister ;-).
Eierlikörtortenböden
6 Eier
300g Zucker
450g Mehl
300ml Eierlikör
300g Butter
1,5 Päckchen Backpulver
Die Eier mit dem Zucker schaumig aufschlagen. Lieber in diesem Fall nicht zuuuu lange. Gerade für diese Art von Torten eignen sich eher kompaktere Böden, die vor allem Dingen so wenig Luftlöcher wie möglich haben sollten.
Butter schmelzen und zusammen mit allen anderen Zutaten unterrühren.
Nun nimmt man die Lebensmittelfarbe seiner Wahl ( in meinem Fall Pink von Sugarflair) und fügt der gesamten Masse ein kleines bisschen der Farbe zu. Dann backt man den ersten Boden bei 180 Grad Ober- und Unterhitze bis er gar ist (Stäbchenprobe!).
Ich habe mich für 5 Schichten entschieden, je nach Geschmack (und Geduld....) kann man aber auch mehr machen. Dann wird dem Teig wieder ein bissche mehr Farbe zugefügt und die nächste Lage gebacken...
So geht man dann vor, bis der ganze Teig gebacken ist.
Nun ist es wichtig, die einzelnen Teiglagen schön gerade zu schneiden. Dazu eignet sich entweder ein langes Messer oder ein Tortendraht.
Zitronenbuttercreme
70g Speisestärke
750ml Milch
375g Butter
Puderzucker
Zitronenzucker und Aroma
Aus der Speisestärke und der Milch einen Pudding zubereiten. Dazu die Stärke mit ein paar EL Milch glatt rühren, die restliche Milch aufkochen, vom Herd nehmen, die Stärke-Mischung unterrühren und nochmal eine Minute kochen lassen.
Den Pudding abkühlen lassen. Die zimmerwarme Butter weiß-schaumig aufschlagen und den Pudding löffelweise hinzugeben. Jetzt kann man so viel Puderzucker und Zitronenaroma dazugeben wie man gerne mag.
Jetzt geht es dann ans Zusammenbauen. Ich persönlich finde es schöner mit dem hellsten Boden anzufangen und dann nach oben dunkler zu werden. Zwischen die einzelnen Böden immer eine dünne Schicht Buttercreme geben. Hat man den Stapel vollendet, beginnt man die Rosen aufzuspritzen. Das geht leichter, wenn man die Torte mit einer dünnen Schicht Buttercreme einstreicht. So halten die Rosen besser auf der Torte. Man benötigt am Besten die Spritztülle "2D" von der Firma Wilton. Am Einfachsten ist es wenn man an der Seite der Torte beginnt und möglichst versucht keine Lücken zwischen den Rosen zu lassen.
Entgegen einem "normalen" Swirl beginnt man für die Rosen in der Mitte und bewegt sich nach Außen.
Es sieht schöner aus, wenn man es schafft alle Rosen nebeneinander anzuordnen und nicht wie ich es - wegen blöder Lücken dazwischen - machen musste, die Rosen zu überlagern.
Mit ein bisschen Übung klappt das dann ganz gut und es macht auch gar nichts wenn nicht alle Rosen gleich groß und super ordentlich sind.
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Sonntag, 6. Mai 2012
Zweifarbige Marzipan-Himbeer Cupcakes
Der Geburstagstörtchen-wunsch meiner besten Freundin: Was mit Marzipan...und Himbeeren....
Kein Problem, kriegen wir hin, und wie sogar! Doppelte Portion Marzipan und Himbeeren bitteschöööön, innen drin und oben drauf:
Ich wollte schon lange mal ein zweifarbiges Frosting versuchen. Und da die Rezepte für diese lecken kleinen Kalorienbomben nichts neues für euch hier auf dem Blog sind, dachte ich mir, ich zeige euch wenigstens die simple, aber effektvolle Art ein zweifarbiges Frosting aufzubringen.
Es ist wirklich ganz einfach.
Man nehme:
2 Gefrierbeutel
1 Spritzbeutel
1 große Lochtülle
2 verschiedene (oder nur verschiedenfarbige) Buttecremes
Die beiden Buttecremes einzeln in die zwei Gefrierbeutel füllen, nicht zu voll machen. In beide Beutel unten an einer Ecke ein Loch schneiden, die Beutel nebeneinander in den Spritzbeutel legen, das Ganze wie gewohnt verschließen und gleichmäßig aufspritzen. Die ersten paar cm sind vielleicht noch nicht ganz gleichmäßig zweifarbig, aber dann wird es wirklich sehr schön.
In meinem Fall habe ich sogar zwei verschiedene Buttercremes genommen und zwar die Himbeerbuttercreme und die Marzipanbuttercreme jeweils die halbe Menge. Das süße Marzipan zusammen mit den aromatisch-sauren Himbeeren war wirklich richtig gut.
Die Cupcakes sind die Marzipancupcakes.
Ihr versteht nur noch Marzipan und Himbeeren? Sehr gut, das war der Sinn der Sache. Und nun hoffe ich, dass Lisa nicht an einem Marzipan-Himbeeren Overkill stirbt ;-)
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Kein Problem, kriegen wir hin, und wie sogar! Doppelte Portion Marzipan und Himbeeren bitteschöööön, innen drin und oben drauf:
Ich wollte schon lange mal ein zweifarbiges Frosting versuchen. Und da die Rezepte für diese lecken kleinen Kalorienbomben nichts neues für euch hier auf dem Blog sind, dachte ich mir, ich zeige euch wenigstens die simple, aber effektvolle Art ein zweifarbiges Frosting aufzubringen.
Es ist wirklich ganz einfach.
Man nehme:
2 Gefrierbeutel
1 Spritzbeutel
1 große Lochtülle
2 verschiedene (oder nur verschiedenfarbige) Buttecremes
Die beiden Buttecremes einzeln in die zwei Gefrierbeutel füllen, nicht zu voll machen. In beide Beutel unten an einer Ecke ein Loch schneiden, die Beutel nebeneinander in den Spritzbeutel legen, das Ganze wie gewohnt verschließen und gleichmäßig aufspritzen. Die ersten paar cm sind vielleicht noch nicht ganz gleichmäßig zweifarbig, aber dann wird es wirklich sehr schön.
In meinem Fall habe ich sogar zwei verschiedene Buttercremes genommen und zwar die Himbeerbuttercreme und die Marzipanbuttercreme jeweils die halbe Menge. Das süße Marzipan zusammen mit den aromatisch-sauren Himbeeren war wirklich richtig gut.
Die Cupcakes sind die Marzipancupcakes.
Ihr versteht nur noch Marzipan und Himbeeren? Sehr gut, das war der Sinn der Sache. Und nun hoffe ich, dass Lisa nicht an einem Marzipan-Himbeeren Overkill stirbt ;-)
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Abonnieren
Posts (Atom)























