Okay, es ist HEIß, es ist richtig heiß, 38 Grad um es genau zu sagen.
Mir persönlich ist das, wenn ich nicht gerade im Meer rumdümpeln kann, viel zu heiß. Vielleicht eine der wenigen Tage im Jahr wo der Platz vor dem Backofen nicht mein Lieblingsplatz ist.
Aber deshalb nicht backen? Neeee so schnell lassen wir uns nicht einschüchtern von dem komischen Sommer, der Persönlichkeitsstörungen hat und sich mal für Herbst und mal für Frühling hält und jetzt plötzlich wo man schon fast mit ihm abgeschlossen hatte einen auf Afrikahitze macht.
Aber wenn selbst mir nicht mehr der Sinn nach Schokoalde und Buttercreme steht, dann muss eine Alternative her.
Zitronen sind super bei dem Wetter und weils ohne Creme nicht geht hab ich mich mal an einer Eigenkration mit Mascarpone versucht (okay, nicht dass der gerade was wirklich "leichtes" wäre ;-)).
Nicht zu süß und nicht zu schwer, dank der Hitze und der Mascarponecreme allerdings auch am Besten im Kühlschrank aufzubewahren...
Weiße-Schokoladen Cupcakes (ca. 10 Stück)
150g Mehl
100g Zucker
2 Eier
100ml Orangensaft
1/2 Päckchen Backpulver
80g weiße Schokolade
100ml Rapsöl
Eier und Zucker schaumig schlagen, die Schokolade grob hacken. Alle Zutaten zusammenmischen, zuletzt die Schokolade unterheben.
Bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen.
Zitronen-Mascarpone-Creme
250g Mascarpone
2 Gläser Lemon-Curd (Rezept HIER)
70g zimmerwarme Butter
Mascarpone und Lemon-Curd verrühren, die Butter in kleinen Stücken unterschlagen und das Ganze vor dem Aufspritzen kalt stellen.
Die Creme wird natürlich lange nicht so fest wie eine Buttercreme, der Geschmack ist aber einfach super.
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Montag, 20. August 2012
Montag, 13. August 2012
Apfel die Zweite, oder: mal was Rustikales...
Jaja, man kommt nicht an ihnen vorbei...überall werden sie reif und leuchten rot zwischen den Blättern. Wenn man dann auch noch das Glück hat irgendwo am Wegesrand einen alten Apfelbaum zu finden, dessen kleine Äpfel so gar nicht hochgezüchtet und zuckersüß, sondern leicht sauer und aromatisch schmecken, muss man ja eigentlich schon den "Bauernäpfeln" zu liebe mal ganz ohne Schnickschnack backen....
Auch wenn ich Glitzer und Funkel liebe (was mal wohl an den meisten meiner Bilder erahnen kann) mag ich es sehr gerne bodenständig. Ich lege besonders viel Wert darauf, dass das was ich backe auch essbar bleibt. Ich schaue mir die berühmt berüchtigten Motivtorten gerne an und backe auch zu ganz besonderen Anlässen mal eine, aber im Grunde genommen mag ich die Verpackung aus Zucker Zucker und Zucker so gar nicht und auch die Farben sind mir immer zu grell. Die amerikanischen Cupcakes sind sicher mit die Schönsten die ich je gesehen habe, aber wer möchte schon Pflanzenfett und Zucker als Creme essen?
Ich mag es, wenn Essen aussieht wie Essen und nicht wie Plastik, ich mag Torten und Törtchen mit kleinen Schönheitsfehlern, die auf Fotos einfach nur LECKER aussehen...
Nach diesem Plädoyer für natürliche Backwerke, gibt es jetzt also meinen Beitrag zu diesem Thema für diese Woche:
Eigentlich hat mit der Kuchen "nackt" schon sehr gut gefallen, vor allem die Zimt-Zucker Kruste auf den Äpfeln, da ich aber wusste, dass die Äpfel wirklich recht sauer waren habe ich mich für etwas cremig-süßes für Obendrauf entschieden.
Apfelkuchen
250g Mehl
125g Butter
120g Zucker
Zimt
3 Eier
1 TL Backpulver
3 Äpfel
30 cl Whisky
Zucker und Zimt zum bestreuen
Alle Zutaten bis aus Whisky und Äpfel zu einem Rührteig verrühren. Die Äpfel schälen, entkernen und halbieren. Dann von Oben mehrfach Fächerartig einschneiden und in den Teig setzen. Eine Mischung aus Zucker und Zimt darüberstreuen.
Bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen (Stäbchenprobe). Über den noch warmen Kuchen den Whisky träufeln.
Quark-Sahne Guss
400ml Sahne
250g Quark
Zucker nach Belieben
Die Sahne steif schlagen, Quark und Zucker verrühren und die Sahne langsam unterheben. Auf den erkalteten Kuchen geben und kaltstellen.
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Auch wenn ich Glitzer und Funkel liebe (was mal wohl an den meisten meiner Bilder erahnen kann) mag ich es sehr gerne bodenständig. Ich lege besonders viel Wert darauf, dass das was ich backe auch essbar bleibt. Ich schaue mir die berühmt berüchtigten Motivtorten gerne an und backe auch zu ganz besonderen Anlässen mal eine, aber im Grunde genommen mag ich die Verpackung aus Zucker Zucker und Zucker so gar nicht und auch die Farben sind mir immer zu grell. Die amerikanischen Cupcakes sind sicher mit die Schönsten die ich je gesehen habe, aber wer möchte schon Pflanzenfett und Zucker als Creme essen?
Ich mag es, wenn Essen aussieht wie Essen und nicht wie Plastik, ich mag Torten und Törtchen mit kleinen Schönheitsfehlern, die auf Fotos einfach nur LECKER aussehen...
Nach diesem Plädoyer für natürliche Backwerke, gibt es jetzt also meinen Beitrag zu diesem Thema für diese Woche:
| Versunkener Apfelkuchen mit Whisky und Quark-Sahne Guss |
Eigentlich hat mit der Kuchen "nackt" schon sehr gut gefallen, vor allem die Zimt-Zucker Kruste auf den Äpfeln, da ich aber wusste, dass die Äpfel wirklich recht sauer waren habe ich mich für etwas cremig-süßes für Obendrauf entschieden.
Apfelkuchen
250g Mehl
125g Butter
120g Zucker
Zimt
3 Eier
1 TL Backpulver
3 Äpfel
30 cl Whisky
Zucker und Zimt zum bestreuen
Alle Zutaten bis aus Whisky und Äpfel zu einem Rührteig verrühren. Die Äpfel schälen, entkernen und halbieren. Dann von Oben mehrfach Fächerartig einschneiden und in den Teig setzen. Eine Mischung aus Zucker und Zimt darüberstreuen.
Bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen (Stäbchenprobe). Über den noch warmen Kuchen den Whisky träufeln.
Quark-Sahne Guss
400ml Sahne
250g Quark
Zucker nach Belieben
Die Sahne steif schlagen, Quark und Zucker verrühren und die Sahne langsam unterheben. Auf den erkalteten Kuchen geben und kaltstellen.
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Samstag, 4. August 2012
Apfelcupcakes mit Salzkaramell-Buttercreme
Letzte Woche haben sich die Tage schon angefühlt wie Spätsommer...klare kühle Luft und die Sonne wärmte erst in den späten Morgenstunden. Ich liebe den Spätsommer. Hier im Rheinland ist das eindeutig die schönste Jahreszeit. Fernab von der Schwüle des Hochsommers kann man in vollen Zügen die Sonne genießen und außerdem ist Erntezeit.
Ich wohne in einem riesigen Anbaugebiet von Äpfeln, Brombeeren und Zwetschgen, also genau dem Obst, das im Spätsommer reif wird. Okay, eigentlich ist es für die Äpfel noch ein wenig früh, aber weil mich dieser Montagmorgen so sehr an den Spätsommer erinnert hat, wollte ich unbedingt etwas mit Äpfeln backen.
Die Idee einer Buttecreme mit Salzkaramell schwirrte mir schon länger im Kopf rum.
Keine Angst vor dem Salz! Es ist wirklich nur ein Hauch und passt einfach hervorragend zum Karamell.
Sie sehen fast ein bisschen retro aus, in ihern hübschen gepunkteten Kleidchen, die Kleinen :-)
Der Teig ist ein einfacher Rührteig mit jeder Menge Äpfeln und Zimt, denn Äpfel ohne Zimt kann ich mir einfach nicht vorstellen...
Die Buttecreme ist eine Eigenkreation. Nachdem ich bis jetzt Karamellbuttercreme immer mit Karamellpudding aus der Tüte hergestellt habe, und ich sehr oft, je nach Wetter, Laune oder weiß-der-Teufel-was Probleme mit dem Gerinnen der Creme hatte, wollte ich einmal etwas anderes versuchen...und es hat geklappt, hervorragend sogar. Die Creme ist zwar nicht so leicht, wie die Puddingbuttercremes, aber davor doppelt so lecker und hat eine viel feinere Textur. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man sie auch mit der Rosenblatttülle verabeiten kann (to be continued.....)
Die Plombenzieher obendrauf sind einfach nur karamellisierter Zucker in schönen Formen ;-)
Apfelcupcakes (für ca. 10 Stück)
100g Zucker
150g Mehl
2 Eier
50 ml Karamellsirup (Heller Sirup von Grafschafter)
50 ml Milch
1/2 Päckchen Backpulver
2 kleinere säuerliche Äpfel
100 ml Rapsöl
Zimt
Zucker und Eier weißschaumig schlagen, die restlichen Zutaten dazugeben. Äpfel fein würfeln und am Ende unterheben.
Die Cupcakes bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe!)
Salzkaramellbuttercreme
250g Butter
150g Schmand
120g Zucker
40g Butter
1/2 - 1 TL Fleur de Sel (wahrscheinlich geht auch jedes andere Salz....)
Den Zucker karamellisieren lassen. Am Besten geht das auf mittlerer Hitze und mit wenig rühren, bis der ganze Zucker geschmolzen ist und eine schöne hellbraune Farbe hat. Die Butter in kleinen Stücken dazugeben. Dann den Schmand dazugeben und so lange verrühren bis man eine schöne cremige Masse hat. Zuletzt das Fleur de Sel hinzugeben (wer doch noch Angst vorm Salz hat: man kann es auch einfach weg lassen ;-)).
Die Masse kalt werden lassen. In der Zwischenzeit 250g weiche Butter weiß-cremig schlagen und wenn die Karamellmasse abgekühlt ist, diese hinzugeben. Fertig. Und schnell weg mit dem Löffel, sonst bleibt zum Verzieren der Törtchen nichts mehr übrig ;-)
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Ich wohne in einem riesigen Anbaugebiet von Äpfeln, Brombeeren und Zwetschgen, also genau dem Obst, das im Spätsommer reif wird. Okay, eigentlich ist es für die Äpfel noch ein wenig früh, aber weil mich dieser Montagmorgen so sehr an den Spätsommer erinnert hat, wollte ich unbedingt etwas mit Äpfeln backen.
Die Idee einer Buttecreme mit Salzkaramell schwirrte mir schon länger im Kopf rum.
Keine Angst vor dem Salz! Es ist wirklich nur ein Hauch und passt einfach hervorragend zum Karamell.
Sie sehen fast ein bisschen retro aus, in ihern hübschen gepunkteten Kleidchen, die Kleinen :-)
Der Teig ist ein einfacher Rührteig mit jeder Menge Äpfeln und Zimt, denn Äpfel ohne Zimt kann ich mir einfach nicht vorstellen...
Die Buttecreme ist eine Eigenkreation. Nachdem ich bis jetzt Karamellbuttercreme immer mit Karamellpudding aus der Tüte hergestellt habe, und ich sehr oft, je nach Wetter, Laune oder weiß-der-Teufel-was Probleme mit dem Gerinnen der Creme hatte, wollte ich einmal etwas anderes versuchen...und es hat geklappt, hervorragend sogar. Die Creme ist zwar nicht so leicht, wie die Puddingbuttercremes, aber davor doppelt so lecker und hat eine viel feinere Textur. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man sie auch mit der Rosenblatttülle verabeiten kann (to be continued.....)
Die Plombenzieher obendrauf sind einfach nur karamellisierter Zucker in schönen Formen ;-)
Apfelcupcakes (für ca. 10 Stück)
100g Zucker
150g Mehl
2 Eier
50 ml Karamellsirup (Heller Sirup von Grafschafter)
50 ml Milch
1/2 Päckchen Backpulver
2 kleinere säuerliche Äpfel
100 ml Rapsöl
Zimt
Zucker und Eier weißschaumig schlagen, die restlichen Zutaten dazugeben. Äpfel fein würfeln und am Ende unterheben.
Die Cupcakes bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe!)
Salzkaramellbuttercreme
250g Butter
150g Schmand
120g Zucker
40g Butter
1/2 - 1 TL Fleur de Sel (wahrscheinlich geht auch jedes andere Salz....)
Den Zucker karamellisieren lassen. Am Besten geht das auf mittlerer Hitze und mit wenig rühren, bis der ganze Zucker geschmolzen ist und eine schöne hellbraune Farbe hat. Die Butter in kleinen Stücken dazugeben. Dann den Schmand dazugeben und so lange verrühren bis man eine schöne cremige Masse hat. Zuletzt das Fleur de Sel hinzugeben (wer doch noch Angst vorm Salz hat: man kann es auch einfach weg lassen ;-)).
Die Masse kalt werden lassen. In der Zwischenzeit 250g weiche Butter weiß-cremig schlagen und wenn die Karamellmasse abgekühlt ist, diese hinzugeben. Fertig. Und schnell weg mit dem Löffel, sonst bleibt zum Verzieren der Törtchen nichts mehr übrig ;-)
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Montag, 30. Juli 2012
Tarte au Citron mit Meringue
Nachdem es sich ja mal entschieden hatte eine Woche Sommer zu sein, war mir nach etwas zitronigem. Vor ewigen Zeiten hatte ich mal Lemon Curd selber gemacht und zum Füllen von kleinen Tartelettes benutzt. Irgendwie war das Ganze aber wieder in Vergessenheit geraten und hat sich dann pünktlich zum 1-Woche-Hochsommer wieder in meinen Kopf geschoben.
Zum Glück ist meine Mutter eine passionierte Gärtnerin und hat immer genug wunderschöne Zitronen aus dem eigenen Garten auf Lager.
Es war mein allererster Versucht mit Meringue auf einer Tarte, aber es hat wunderschön ausgesehen und sehr gut geschmeckt. Sogar mein Freund, der sich sonst schüttelt wenn er die sogenannten Baiser vom Bäcker nur sieht fand das Ganze richtig gut.
Die Kombination aus sehr süßem Meringue und dem säuerlichen Lemon Curd hat mir sehr gut gefallen. Wenn man die Zitronencreme in Gläsern auf Lager hat und ein paar vorgebackene Tarteletteböden aufhebt kann man ganz schnell ein hübsches Dessert zaubern wenn sich kurzfristig mal Besuch ankündigt.
Rezept für die Tartelettes (mein Universal-Mürbeteigrezept) gibt es ja hier schon.
Lemon Curd
3 unbehandelte Zitronen
1 EL Speisetärke
3 Eier
140g Zucker
80g Butter
Die Zitronen auspressen und von einer die Schale abreiben. Den Zitronensaft mit der Speisestärke und dem Zucker aufkochen, die Butter in kleinen Stücken und die Zitronenschale dazugeben und schmelzen lassen.
Jetzt die 3 Eier kurz verschlagen und dazugeben. Auf mittlerer Hitze das ganze dicklich werden lassen. Es darf nicht zu heiß werden, sonst hat man schnell Rührei mit Zitrone ;-). Im Kühlschrank hält sich die Creme locker 2 Wochen.
Meringue
2 Eiweiß
150g Zucker
Die Eiweiße mit dem Zucker so lange steif schlagen bis sich Spritzen bilden, die nicht mehr umfallen.
Das Lemon Curd in die vorgebackenen Tartelettes füllen, die Meringue-Masse in einen Spritzbeutel mit kleiner Sterntülle füllen und hübsche kleine Tupfen auf die Törtchen spritzen. Das Ganze bei max. 100 Grad in den Ofen schieben und eine halbe Stunde trocknen lassen. Wer es gerne ganz leicht braun haben möchte kann für ein paar Minuten den Grill dazuschalten, aber Vorsicht! Dabei bleiben sonst geht das ruck zuck und alles ist schwarz.
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Zum Glück ist meine Mutter eine passionierte Gärtnerin und hat immer genug wunderschöne Zitronen aus dem eigenen Garten auf Lager.
Es war mein allererster Versucht mit Meringue auf einer Tarte, aber es hat wunderschön ausgesehen und sehr gut geschmeckt. Sogar mein Freund, der sich sonst schüttelt wenn er die sogenannten Baiser vom Bäcker nur sieht fand das Ganze richtig gut.
Die Kombination aus sehr süßem Meringue und dem säuerlichen Lemon Curd hat mir sehr gut gefallen. Wenn man die Zitronencreme in Gläsern auf Lager hat und ein paar vorgebackene Tarteletteböden aufhebt kann man ganz schnell ein hübsches Dessert zaubern wenn sich kurzfristig mal Besuch ankündigt.
Rezept für die Tartelettes (mein Universal-Mürbeteigrezept) gibt es ja hier schon.
Lemon Curd
3 unbehandelte Zitronen
1 EL Speisetärke
3 Eier
140g Zucker
80g Butter
Die Zitronen auspressen und von einer die Schale abreiben. Den Zitronensaft mit der Speisestärke und dem Zucker aufkochen, die Butter in kleinen Stücken und die Zitronenschale dazugeben und schmelzen lassen.
Jetzt die 3 Eier kurz verschlagen und dazugeben. Auf mittlerer Hitze das ganze dicklich werden lassen. Es darf nicht zu heiß werden, sonst hat man schnell Rührei mit Zitrone ;-). Im Kühlschrank hält sich die Creme locker 2 Wochen.
Meringue
2 Eiweiß
150g Zucker
Die Eiweiße mit dem Zucker so lange steif schlagen bis sich Spritzen bilden, die nicht mehr umfallen.
Das Lemon Curd in die vorgebackenen Tartelettes füllen, die Meringue-Masse in einen Spritzbeutel mit kleiner Sterntülle füllen und hübsche kleine Tupfen auf die Törtchen spritzen. Das Ganze bei max. 100 Grad in den Ofen schieben und eine halbe Stunde trocknen lassen. Wer es gerne ganz leicht braun haben möchte kann für ein paar Minuten den Grill dazuschalten, aber Vorsicht! Dabei bleiben sonst geht das ruck zuck und alles ist schwarz.
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Sonntag, 15. Juli 2012
Mini-cheesecakes mit Weinbergpfirsichen und weißer-Schokoalden Buttercreme
...und da lagen sie plötzlich im Supermarkt, die wunderschönen, saftig roten Weinbergpfirsiche....Ohne zu wissen was ich genau damit vorhatte habe ich gleich 1,5 Kilo davon gekauft und dann zu Hause das Grübeln angefangen.
Ich liebe Käsekuchen - allerdings nicht die amerikanische Variante mit Frischkäse, sondern das gute alte deutsche Rezept von Oma, was sich in sooo vielen Varianten abwandeln lässt und immer herrlich frisch schmeckt.
Käsekuche mit Obst..Käsekuchen mit Weinbergpfirsichen.....und weiße Schokolade? Als I-tüpfelchen als Frosting obendrauf? Ja, jaaaaaaa! Das ist es!
Wundervoll cremig und mit den Pfirsichen lecker fruchtig. Ein Klecks Johannisbeergelee obendrauf und der Genuss ist einfach perfekt...
Und einen Mini-Kuchen, von dem ich dann Morgen beim Sonntagsbesuch von Mama und Papa meiner Mutter ein homöopathisches Stück abschneiden kann (nicht zu fassen, wie kann man NICHTS süßes mögen....) ist auch gleich noch entstanden
Sucht euch die reifsten und saftigsten Pfirsiche die ihr kriegen könnt, es lohnt sich!
Mini-cheesecakes
Mürbeteig:
250g Mehl
1 Ei
125g Zucker
150g Butter
Alles verkneten und vor dem Verarbeiten etwas kühl stellen. Aus Teig der übrigbleibt kann man wunderbar kleine Tarteletts vorbacken, die man später als Böden für Mini-Erdbeerkuchen und Co nutzen kann.
Käsemasse:
2 Eier
500g Magerquark
70g Zucker
40g Speisestärke
Zitronenschale
300g Bergpfirsiche
Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Eigelb, Quark, Zucker, Stärke und Zitronenschale cremig rühren, das geschlagene Eiweiß zum Schluss unterheben. Die Pfirsiche schälen und in kleinen Stücken untermischen.
Aus dem Mürbeteig Kreise von ca. 10cm Durchmesser ausschneiden und in die Mulden eines Muffinblechs legen. Die Böden mit der Gabel einstechen, damit keine unschönen Blasen entstehen. Die Käsemasse einfüllen und das Blech ein paar mal kräftig auf die Arbeitsplatte klopfen, damit auch in der Käsemasse keine Hohlräume entstehen.
Bei 180 Grad so lange backen, bis der Mürbeteig goldgelb wird.
Weiße-Schokoladen-Buttecreme
150g weiße Schokolade
75g Sahne
200g Butter
Die Sahne aufkochen und über die kleingeschnittene Schokolade gießen. Rühren bis eine homogene Masse entsteht. Diese abkühlen lassen. Die zimmerwarme Butter schaumig schlagen und die abgekühlte Schokoladenmasse kräftig unterrühren.
Die Buttecreme hat eine unglaubliche feine Textur, schmeckt kaum nach Butter und wird richtig stabil.
Die abgekühlte Törtchen mit der Buttecreme verzieren, nach Belieben mit Johannisbeergelee garnieren und genießen!
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Ich liebe Käsekuchen - allerdings nicht die amerikanische Variante mit Frischkäse, sondern das gute alte deutsche Rezept von Oma, was sich in sooo vielen Varianten abwandeln lässt und immer herrlich frisch schmeckt.
Käsekuche mit Obst..Käsekuchen mit Weinbergpfirsichen.....und weiße Schokolade? Als I-tüpfelchen als Frosting obendrauf? Ja, jaaaaaaa! Das ist es!
Wundervoll cremig und mit den Pfirsichen lecker fruchtig. Ein Klecks Johannisbeergelee obendrauf und der Genuss ist einfach perfekt...
Und einen Mini-Kuchen, von dem ich dann Morgen beim Sonntagsbesuch von Mama und Papa meiner Mutter ein homöopathisches Stück abschneiden kann (nicht zu fassen, wie kann man NICHTS süßes mögen....) ist auch gleich noch entstanden
Sucht euch die reifsten und saftigsten Pfirsiche die ihr kriegen könnt, es lohnt sich!
Mini-cheesecakes
Mürbeteig:
250g Mehl
1 Ei
125g Zucker
150g Butter
Alles verkneten und vor dem Verarbeiten etwas kühl stellen. Aus Teig der übrigbleibt kann man wunderbar kleine Tarteletts vorbacken, die man später als Böden für Mini-Erdbeerkuchen und Co nutzen kann.
Käsemasse:
2 Eier
500g Magerquark
70g Zucker
40g Speisestärke
Zitronenschale
300g Bergpfirsiche
Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Eigelb, Quark, Zucker, Stärke und Zitronenschale cremig rühren, das geschlagene Eiweiß zum Schluss unterheben. Die Pfirsiche schälen und in kleinen Stücken untermischen.
Aus dem Mürbeteig Kreise von ca. 10cm Durchmesser ausschneiden und in die Mulden eines Muffinblechs legen. Die Böden mit der Gabel einstechen, damit keine unschönen Blasen entstehen. Die Käsemasse einfüllen und das Blech ein paar mal kräftig auf die Arbeitsplatte klopfen, damit auch in der Käsemasse keine Hohlräume entstehen.
Bei 180 Grad so lange backen, bis der Mürbeteig goldgelb wird.
Weiße-Schokoladen-Buttecreme
150g weiße Schokolade
75g Sahne
200g Butter
Die Sahne aufkochen und über die kleingeschnittene Schokolade gießen. Rühren bis eine homogene Masse entsteht. Diese abkühlen lassen. Die zimmerwarme Butter schaumig schlagen und die abgekühlte Schokoladenmasse kräftig unterrühren.
Die Buttecreme hat eine unglaubliche feine Textur, schmeckt kaum nach Butter und wird richtig stabil.
Die abgekühlte Törtchen mit der Buttecreme verzieren, nach Belieben mit Johannisbeergelee garnieren und genießen!
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Freitag, 13. Juli 2012
Zurück mit Hochzeitstorte
Kein Zuckerschlecken, so ein Umzug...schon gar nicht, wenn die Küche (und das IST nunmal der wichtigste Raum, wer braucht schon ein Schlafzimmer....) bei Einzug einfach nur eine Baustelle ist und man eine Woche nach Einzug eine Törtchen-Hochzeitstorte für 100 Personen backen will.....
Kurz gesagt, ich war im STRESS und das nicht zu knapp.
Aber es hat alles geklappt, meine neue (suuuuuuper große) Küche (mit 2 wunderschönen Sprossenfenstern und Fensterbänken auf denen man sitzen kann :-)) ist auf die letzte Minute fertig geworden und ich konnte meinen 12 Stunden Backmarathon einlegen um pünktlich zur Hochzeit mit 100 Cupcakes und einer kleinen Torte aufwarten zu können.
Törtchen-Torte? Ja, genau. Was in den USA und auch bei den Engländern schon länger voll in Mode ist findet auch bei uns im schönen Rheinland begeisterte Abnehmer.
Das Prinzip ist ganz einfach: statt einer grooooßen Hochzeitstorte, die spätestens nach dem 3. angeschnittenen Stück alles andere als hübsch aussieht und mit Unmengen an übersüßem Fondant auch oft nicht gerade ein Gaumenkitzel ist, gab es 100 einzelne, hübsch dekorierte Cupcakes und ein kleines Törtchen obendrauf - fürs obligatorische Anschneiden, versteht sich ;-)
Das ganz arrangiert auf einer riesigen und zwei kleineren Etageren gab es zum Sektempfang nach der kirchlichen Trauung.
Am Freitag Vormittag war dann also alles vorbereitet, das Auto gepackt und die extra gebasteltet Törtchen-Transporter (die stelle ich euch demnächst mal vor, DAS braucht man wirklich!!) standen bereit.
Für mich war das Wetter perfekt: ein wenig bewölkt und nicht zu warm....
Und plötzlich....kommt die Sonne raus! Es wird warm...richtig warm....ich sehe vor meinem geistigen Auge meine Buttercreme wegschwimmen und alle Zuckerdeko sich in ihre Bestandteile auflösen.....Panik!
Während des Transport (Gott sei Dank habe ich einen VW-Bus, da passt wenigstens alles rein) versuche ich panisch die Torte vor der Sonne abzuschirmen, leide bei jedem Schlagloch und jeder Straßenunebenheit und sterbe 1000 Tode bei jeder Bremsung.
Nassgeschwitzt kommen die Törtchen und ich also an der Kirche an....ein Stoßgebet gen Himmel: JA! Der Tisch steht im Schatten!
Ich glaube, selber heiraten kann nicht annähernd so stressig sein, wie dieser Törtchen-Transport bei sommerlichen Temperaturen. Für das nächste Mal besorge ich mir defintiv einen Kühlwagen!
Ein bisschen mittgenommen sieht die Torte aus, das kann man aber alles wieder richten. Den Törtchen ist es zu warm aber sie halten tapfer durch.
Während der Trauung konnte ich dann ganz in Ruhe mit meinem fleißigen Helferlein und meinem WIRKLICH nervenstarken Freund, der wie ein Löwe meine Törtchen vor unerzogenen Kindern bewacht hat, den Törtchen-Tisch aufbauen und noch ein wenig ablichten.
Das fotografieren klappt eindeutig zu Hause besser ;-)
Braut und Bräutigam haben sich wirklich sehr gefreut und als ich irgendwo im Stimmengewirr eine Dame staunen höre: "Also ich habe ja gehört das soll SELBSTGEMACHT sein!" fällt alle Spannung von mir ab.
Eine Rundum gelungene Hochzeit.
So ein ganz kleine bisschen Stolz bin ich auf die kleinen Schönheiten, die übrigens Schokoladencupcakes mit Schokobuttercreme und Vanillecupcakes mit Marzipanbuttercreme waren, schon :-)
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Kurz gesagt, ich war im STRESS und das nicht zu knapp.
Aber es hat alles geklappt, meine neue (suuuuuuper große) Küche (mit 2 wunderschönen Sprossenfenstern und Fensterbänken auf denen man sitzen kann :-)) ist auf die letzte Minute fertig geworden und ich konnte meinen 12 Stunden Backmarathon einlegen um pünktlich zur Hochzeit mit 100 Cupcakes und einer kleinen Torte aufwarten zu können.
Törtchen-Torte? Ja, genau. Was in den USA und auch bei den Engländern schon länger voll in Mode ist findet auch bei uns im schönen Rheinland begeisterte Abnehmer.
Das Prinzip ist ganz einfach: statt einer grooooßen Hochzeitstorte, die spätestens nach dem 3. angeschnittenen Stück alles andere als hübsch aussieht und mit Unmengen an übersüßem Fondant auch oft nicht gerade ein Gaumenkitzel ist, gab es 100 einzelne, hübsch dekorierte Cupcakes und ein kleines Törtchen obendrauf - fürs obligatorische Anschneiden, versteht sich ;-)
Das ganz arrangiert auf einer riesigen und zwei kleineren Etageren gab es zum Sektempfang nach der kirchlichen Trauung.
![]() | |
| Die mittlere Etagere mit kleiner Torte |
Am Freitag Vormittag war dann also alles vorbereitet, das Auto gepackt und die extra gebasteltet Törtchen-Transporter (die stelle ich euch demnächst mal vor, DAS braucht man wirklich!!) standen bereit.
Für mich war das Wetter perfekt: ein wenig bewölkt und nicht zu warm....
Und plötzlich....kommt die Sonne raus! Es wird warm...richtig warm....ich sehe vor meinem geistigen Auge meine Buttercreme wegschwimmen und alle Zuckerdeko sich in ihre Bestandteile auflösen.....Panik!
Während des Transport (Gott sei Dank habe ich einen VW-Bus, da passt wenigstens alles rein) versuche ich panisch die Torte vor der Sonne abzuschirmen, leide bei jedem Schlagloch und jeder Straßenunebenheit und sterbe 1000 Tode bei jeder Bremsung.
Nassgeschwitzt kommen die Törtchen und ich also an der Kirche an....ein Stoßgebet gen Himmel: JA! Der Tisch steht im Schatten!
Ich glaube, selber heiraten kann nicht annähernd so stressig sein, wie dieser Törtchen-Transport bei sommerlichen Temperaturen. Für das nächste Mal besorge ich mir defintiv einen Kühlwagen!
Ein bisschen mittgenommen sieht die Torte aus, das kann man aber alles wieder richten. Den Törtchen ist es zu warm aber sie halten tapfer durch.
Während der Trauung konnte ich dann ganz in Ruhe mit meinem fleißigen Helferlein und meinem WIRKLICH nervenstarken Freund, der wie ein Löwe meine Törtchen vor unerzogenen Kindern bewacht hat, den Törtchen-Tisch aufbauen und noch ein wenig ablichten.
Das fotografieren klappt eindeutig zu Hause besser ;-)
Braut und Bräutigam haben sich wirklich sehr gefreut und als ich irgendwo im Stimmengewirr eine Dame staunen höre: "Also ich habe ja gehört das soll SELBSTGEMACHT sein!" fällt alle Spannung von mir ab.
Eine Rundum gelungene Hochzeit.
So ein ganz kleine bisschen Stolz bin ich auf die kleinen Schönheiten, die übrigens Schokoladencupcakes mit Schokobuttercreme und Vanillecupcakes mit Marzipanbuttercreme waren, schon :-)
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Samstag, 9. Juni 2012
Weltbeste Cookies
Ich lebe noch! Ich befinde mich lediglich im total Umzugsstress. Eigentlich waren wir ja gar nicht so wirklich dringend auf der Suche nach einer neuen Wohnung, aber manchmal kommt es dann doch anders als geplant ;-)
Was braucht man also wenn man im Stress ist, keine Zeit hat etwas aufwändiges zu backen und dennoch eines der vieeeeeelen seelischen Tiefs im Umzugsstress überwinden muss?
Cookies!
Und zwar welchen die ruck-zuck in 10 Minuten gemacht sind.
Ich finde die bunten Schokolinsen darin totaaaaal gut.
Man kann diese Cookies auch wunderbar als Backmischung zum Verschenken anmischen, dann lässt man einfach nur Butter und Ei weg und schichtet die einzelnen Zutaten dekorativ in Gläser - das schafft dann auch der unbegabteste Bäcker ;-)
Cookies
250g Mehl
50g Haferflocken
1 TL Backpulver
100g gehackte dunkle Schokolade
150g Schokolinsen
150g brauner Zucker
150g Butter
1 Ei
Alle Zutaten zusammenmischen, kleine Kugeln formen, flachdrücken und mit genügend Abstand auf ein Backblech legen.
Bei 180 Grad 12 Minuten backen. Wer es lieber ganz knusprig hat, sollte die Cookies 14 Minuten im Ofen lassen.
Ich widme mich wieder meinen Umzugskisten...
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
Was braucht man also wenn man im Stress ist, keine Zeit hat etwas aufwändiges zu backen und dennoch eines der vieeeeeelen seelischen Tiefs im Umzugsstress überwinden muss?
Cookies!
Und zwar welchen die ruck-zuck in 10 Minuten gemacht sind.
Ich finde die bunten Schokolinsen darin totaaaaal gut.
Man kann diese Cookies auch wunderbar als Backmischung zum Verschenken anmischen, dann lässt man einfach nur Butter und Ei weg und schichtet die einzelnen Zutaten dekorativ in Gläser - das schafft dann auch der unbegabteste Bäcker ;-)
Cookies
250g Mehl
50g Haferflocken
1 TL Backpulver
100g gehackte dunkle Schokolade
150g Schokolinsen
150g brauner Zucker
150g Butter
1 Ei
Alle Zutaten zusammenmischen, kleine Kugeln formen, flachdrücken und mit genügend Abstand auf ein Backblech legen.
Bei 180 Grad 12 Minuten backen. Wer es lieber ganz knusprig hat, sollte die Cookies 14 Minuten im Ofen lassen.
Ich widme mich wieder meinen Umzugskisten...
Fröhliches Zuckermatschen!
Laura
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