Besser spät als nie - mein Weihnachtskuchen. Ganz einfach und super lecker!
Nachdem dieses Weihnachten familiär ziemlich durchwachsen war, war mir nicht mehr nach viel Aufwand und stundenlangem Aufenthalt in der Küche. Weihnachtliche Gefühle kamen noch dazu bei 16 Grad und Regen nicht wirklich auf.
Aber das Leben ist immer das, was man daraus macht - und wenn Törtchen im Spiel sind, kann es gar nicht ganz schlecht sein ;-)
Die hübschen Ausstecher für die Ilexblätter gibt es bei meinem Lieblingsshop Taart en decoratie. Für weihnachtliche Verzierungen finde ich sie einfach unerlässlich.
In den Gugelhupfen- und hüpfchen steckt viel Kakao, Glühwein und Orangenschale, was sie unvergleichlich saftig macht (und über mehrere Tage bleiben lässt!)
Gugelhupfformen können zuweilen ziemlich fiese Gesellen sein. Wenn man sich - wie ich - gegen den ganzen Silikonkrempel wehrt, muss man daran denken auch die super-toll-beschichteten-Formen ganz ordentlich einzufetten und mit Kakao auszustäuben. Dann den Kuchen völlig abkühlen lassen vor dem Herausnehmen und mit ein bisschen Glück klappt es dann immer.
Und wenn nicht: Auch nicht schlimm :-)
Glühweintörtchen (für einen großen Gugelhupf, oder einen kleinen und 6 ganz kleine Gugelhupfe)
200g Mehl
240g Zucker
200g Butter
4 Eier
100g Kakao
1 Päckchen Backpulver
250ml Glühwein
1 Tl Orangenschale, gerieben
Die Butter schmelzen und alle Zutaten zu einem flüssigen Rührteig verrühren. Kurz ruhen lassen, in Formen füllen und bei 200 Grad backen.
Die große Form braucht sicher 50 Minuten. Meine kleine brauchte 30 und die Winzlings-Gugelhupfe nur 15 Minuten.
Freitag, 11. Januar 2013
Samstag, 5. Januar 2013
Wintertörtchen - Schokoladen-Marmor-Küchlein
Okay, es IST kein Winter bei uns hier. 10 Grad und Dauerregen finde ich zwar auch nicht besonders schön, aber für allzuviel Schnee bin ich auch wiederrum nicht zu haben...
Also finde ich mich mit dem Wetter ab und hoffe einfach wir haben dieses Jahr den Winter übersprungen und können jetzt bald mit Frühling anfangen.
Dennoch: Wintertörtchen sind was tolles....und weil ich soo gerne mal etwas in diesen wunderhübschen "Tulip-Förmchen" backen wollte, aber keine Lust hatte für viel zu viel Geld gleich eine Riesenmenge dieser Teile zu kaufen (Liebes Taart en decoratie-Team: die fehlen leider in eurer Sammlung....), habe ich es ganz einfach mit Backpapier, dass ich vorher ein wenige vorgeformt habe versucht.
Klappt! Ganz gut sogar.
Hier umhüllen meine low-budget-Tulipförmchen einen Marmorkuchen aus heller und dunkler Schokolade. Obendrauf gibt es Kaffee-Karamell-Buttercreme und die obligatorischen - klar, sind ja Wintertörtchen - Schneeflocken aus Fondant.
Das Backpapier hat hier ganz gut gehalten. Ich könnte mir vorstellen, dass das bei weniger klebrigen Teigen schwierig werden könnte, aber für einen Versuch war es wirklich prima.
Es handelt sich hier um einen Rührteig, der eigentlich für einen Gugelhupf gedacht ist. Die Konsistenz ist fester als ihr es normalerweise von Cupcake-Teigen gewöhnt seid.
Double chocolate Cupcakes: (ca. 20 Stück)
200g Zucker
5 Eier
450g Mehl
200g Butter
50g Schlagsahne
1 Päckchen Backpulver
100g Zartbitterkuvertüre
100g weiße Schokolade
Die Schokolade kleinhacken. Jeweils die Hälfte der weißen und die Hälfte der dunklen Schokolade zur Seite stellen. Den anderen Teil der Schokoladen einzeln über dem heißen Wasserbad schmelzen lassen.
Butter mit Zucker schaumig schlagen. Eier, Mehl und Backpulver hinzugeben. Sahne zufügen, bis der Teig schwer reißend vom Löffel fällt (ggfs. etwas mehr Sahne).
Den Teig in zwei Hälften teilen. In eine Hälfte die geschmolzene dunkle Schokolade und die dunklen Schokoladenstücke geben. In die andere Hälfte die geschmolzene weiße Schokolade und die weißen Schokoladenstücke geben. Zuerst etwas hellen Teig, dann etwas von dem dunklen Teig in die Förmchen füllen und mit der Gabel leicht unterheben, so dass eine Marmorierung entsteht.
Bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen.
Für die Kaffee-Karamell Buttercreme stellt ihr einfach eine Karamellbuttecreme her, in etwa diese ohne Salz natürlich, oder auch diese und fügt 2 Teelöffel löslichen Kaffee hinzu - einfach aber lecker.
Viel Spaß beim nachbacken
Laura
Also finde ich mich mit dem Wetter ab und hoffe einfach wir haben dieses Jahr den Winter übersprungen und können jetzt bald mit Frühling anfangen.
Dennoch: Wintertörtchen sind was tolles....und weil ich soo gerne mal etwas in diesen wunderhübschen "Tulip-Förmchen" backen wollte, aber keine Lust hatte für viel zu viel Geld gleich eine Riesenmenge dieser Teile zu kaufen (Liebes Taart en decoratie-Team: die fehlen leider in eurer Sammlung....), habe ich es ganz einfach mit Backpapier, dass ich vorher ein wenige vorgeformt habe versucht.
Klappt! Ganz gut sogar.
Es handelt sich hier um einen Rührteig, der eigentlich für einen Gugelhupf gedacht ist. Die Konsistenz ist fester als ihr es normalerweise von Cupcake-Teigen gewöhnt seid.
Double chocolate Cupcakes: (ca. 20 Stück)
200g Zucker
5 Eier
450g Mehl
200g Butter
50g Schlagsahne
1 Päckchen Backpulver
100g Zartbitterkuvertüre
100g weiße Schokolade
Die Schokolade kleinhacken. Jeweils die Hälfte der weißen und die Hälfte der dunklen Schokolade zur Seite stellen. Den anderen Teil der Schokoladen einzeln über dem heißen Wasserbad schmelzen lassen.
Butter mit Zucker schaumig schlagen. Eier, Mehl und Backpulver hinzugeben. Sahne zufügen, bis der Teig schwer reißend vom Löffel fällt (ggfs. etwas mehr Sahne).
Den Teig in zwei Hälften teilen. In eine Hälfte die geschmolzene dunkle Schokolade und die dunklen Schokoladenstücke geben. In die andere Hälfte die geschmolzene weiße Schokolade und die weißen Schokoladenstücke geben. Zuerst etwas hellen Teig, dann etwas von dem dunklen Teig in die Förmchen füllen und mit der Gabel leicht unterheben, so dass eine Marmorierung entsteht.
Bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen.
Für die Kaffee-Karamell Buttercreme stellt ihr einfach eine Karamellbuttecreme her, in etwa diese ohne Salz natürlich, oder auch diese und fügt 2 Teelöffel löslichen Kaffee hinzu - einfach aber lecker.
Viel Spaß beim nachbacken
Laura
Dienstag, 18. Dezember 2012
Kekseeeee....na endlich!
Kein Weihnachten ohne Kekse, Verzeihung, Plätzchen, hat mir eine liebe Kollegin letztens beigebracht. Wie auch immer, Butter und Zucker in ihrer schönsten Form gibt es selbstverständlich auch in Käfers-Chaos-Küche.
Und dieses Jahr sogar mit neuen, ganz besonderen Ausstechern. Seit ich ein Kind bin gehört die jährliche Zuckerschlacht mit einfachen (und einfach nur sagenhaft leckeren) Ausstech-Plätzchen, tonnenweise Zuckerguss und bunte Streuseln einfach dazu. Ich habe keinen Überblick mehr wie viele von diesen hübschen Blechausstechern ich eigentlich besitze, aber ich habe einfach ALLES, vom unvermeidlichen Weihnachtsbaum bis hin zu Schweinen, Tauben und männlichen Geschlechtsorganen (Weihnachten????)
Aber meine schönste Neuentdeckung sind die Tassenkekse.
Zugegeben, man muss die Form der Blechausstecher ein bisschen an die eigene Tassensammlung anpassen, aber dann sind die Kekse einfach superschön. Ich habe die vage Hoffnung, dass ich vielleicht, wenn nur eine von den kleinen Kalorienbomben an meiner Tasse steckt, auch nur eine davon esse.....okay...vergesst es, das funktioniert sowieso nicht - ich weiß wo die Dose steht ;-)
Meine Ausstecher kommen von Strauss Innovation und kamen im Dreierpack, als Häuschen, Herz und Stern. Gebacken habe ich nur Herzen und Häuschen, die ich danach mit Royal Icing - einem Eiweißzuckerguss - verziert habe.
Gut, dass man Kekse das ganze Jahr über essen kann. Ich finde sowieso, die gute alte Tradition des Kekstellers zum Nachmittagskaffee sollte dringendst wiederbelebt werden.
Butterplätzchen
125g Butter
250g Mehl
1 Ei
125g Puderzucker
Mehl zum ausrollen
Aus allen Zutaten einen Knetteig herstellen. Sollte der Teig zu klebrig werden noch etwas Mehl hinzufügen. Die Zubereitung mit Puderzucker führt dazu, dass die Plätzchen eine schöne glatte Oberfläche bekommen.
Teig auf Mehl ausrollen, Plätzchen ausstechen, bei 180 Grad backen bis die Ränder ganze leicht braun werden.
Royal Icing
1 Eiweiß
250g Puderzucker
Zitronensaft
Eiweiß kurz aufschlagen, mit dem Puderzucker vermischen. Je nach Konsistenz beliebieg viel Zitronensaft hinzufügen. Das Icing sollte schön dickflüssig sein, damit es nicht von den Keksen läuft. Ich habe für meine Plätzchen die sogenannte Flooding-Methode verwendet: eine feine Linie fester Zuckerguss außenherum und dann das Innere mit flüssigerem Guss ausgefüllt.
Viel Spaß beim Plätzchenbacken!
Laura
Und dieses Jahr sogar mit neuen, ganz besonderen Ausstechern. Seit ich ein Kind bin gehört die jährliche Zuckerschlacht mit einfachen (und einfach nur sagenhaft leckeren) Ausstech-Plätzchen, tonnenweise Zuckerguss und bunte Streuseln einfach dazu. Ich habe keinen Überblick mehr wie viele von diesen hübschen Blechausstechern ich eigentlich besitze, aber ich habe einfach ALLES, vom unvermeidlichen Weihnachtsbaum bis hin zu Schweinen, Tauben und männlichen Geschlechtsorganen (Weihnachten????)
Aber meine schönste Neuentdeckung sind die Tassenkekse.
Zugegeben, man muss die Form der Blechausstecher ein bisschen an die eigene Tassensammlung anpassen, aber dann sind die Kekse einfach superschön. Ich habe die vage Hoffnung, dass ich vielleicht, wenn nur eine von den kleinen Kalorienbomben an meiner Tasse steckt, auch nur eine davon esse.....okay...vergesst es, das funktioniert sowieso nicht - ich weiß wo die Dose steht ;-)
Meine Ausstecher kommen von Strauss Innovation und kamen im Dreierpack, als Häuschen, Herz und Stern. Gebacken habe ich nur Herzen und Häuschen, die ich danach mit Royal Icing - einem Eiweißzuckerguss - verziert habe.
Gut, dass man Kekse das ganze Jahr über essen kann. Ich finde sowieso, die gute alte Tradition des Kekstellers zum Nachmittagskaffee sollte dringendst wiederbelebt werden.
Butterplätzchen
125g Butter
250g Mehl
1 Ei
125g Puderzucker
Mehl zum ausrollen
Aus allen Zutaten einen Knetteig herstellen. Sollte der Teig zu klebrig werden noch etwas Mehl hinzufügen. Die Zubereitung mit Puderzucker führt dazu, dass die Plätzchen eine schöne glatte Oberfläche bekommen.
Teig auf Mehl ausrollen, Plätzchen ausstechen, bei 180 Grad backen bis die Ränder ganze leicht braun werden.
Royal Icing
1 Eiweiß
250g Puderzucker
Zitronensaft
Eiweiß kurz aufschlagen, mit dem Puderzucker vermischen. Je nach Konsistenz beliebieg viel Zitronensaft hinzufügen. Das Icing sollte schön dickflüssig sein, damit es nicht von den Keksen läuft. Ich habe für meine Plätzchen die sogenannte Flooding-Methode verwendet: eine feine Linie fester Zuckerguss außenherum und dann das Innere mit flüssigerem Guss ausgefüllt.
Viel Spaß beim Plätzchenbacken!
Laura
Mittwoch, 5. Dezember 2012
Auf dem Weihnachtsmarkt Teil II: Liebesäpfel
Okay, kein Schimpfen über den Weihnachtsmarkt mehr, das habe ich ja nun schon ausgiebigst erledigt ;-) Und bevor jemand denkt, ich sei der Grinch höchstpersönlich: ich mag Weihnachten, sogar sehr, aber einfach nicht diese aufgesetzte, aufdringliche Plastikversion von Weihnachten, die in den letzten Jahren immer mehr in Mode gekommen ist....
Widmen wir uns den wirklich wichtigen Dingen im Leben: Zuckerzeug....und in diesem Fall ganz besonders fieses Zuckerzeug, das rote Flecken an Kinn, an den Fingern und auf dem Pullover hinterlässt....
Ich steh einfach auf die klebrigen Teile. Das herrliche Knacken wenn man es einmal geschafft hat den Zuckerpanzer zu durchbeißen....
Ob mit oder ohne bunte Zuckerstreusel, die roten Schönheiten sind einfach toll - nur aufheben kann man sie leider nicht lange, der Zucker wird durch die Luftfeuchtigkeit schnell wieder klebrig.
Wenn man die Äpfel in Folie wickelt und gut zuknotet kann man sie einen Tag lang - geschweige denn man kann sie vor sich selbst retten - lagern.
Ich war erst skeptisch, weil die meisten Rezepte von einem Zuckerthermometer sprachen, das ich nicht besitze und noch dazu ziemlich umständlich klangen. Ich habe mein Rezept hier aus mehreren Rezepten zusammengestellt und auf gut Glück versucht....Es ist auf Anhieb auch ohne Thermometer geglückt und Glanz und Festigkeit des Zuckerpanzers sind genau so gewesen, wie sie sein sollen....
Liebesäpfel (6 kleine Äpfel)
6 kleine Äpfel (ich hatte Rubinette)
550g Zucker
1 El Essig
60 ml Wasser
Rote Speisefarbe
Wasser, Zucker und Essig bei starker Hitze zügig zum kochen bringen. Wenn der Zuckersirup sprudelnd zu kochen beginnt, ihn für genau 7 Minuten weiter sprudelnd kochen lassen, dabei die Speisefarbe hinzufügen. Nach 7 Minuten von der Herdplatte nehmen (die Zuckerlösung sollte jetzt recht genau 145 Grad haben, also Vorsicht!) und die auf Holzspieße gespickten Äpfel in den Zuckersirup tauchen, kurz abtropfen lassen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stellen.
Wer Zuckerstreusel anbringen will: ganz ganz schnell! Die Zuckerschicht trocknet innerhalb von Sekunden völlig hart ab.
Und jetzt auf zum fröhlichen Pullover-verzuckern ;-)
Laura
Widmen wir uns den wirklich wichtigen Dingen im Leben: Zuckerzeug....und in diesem Fall ganz besonders fieses Zuckerzeug, das rote Flecken an Kinn, an den Fingern und auf dem Pullover hinterlässt....
Ich steh einfach auf die klebrigen Teile. Das herrliche Knacken wenn man es einmal geschafft hat den Zuckerpanzer zu durchbeißen....
Ob mit oder ohne bunte Zuckerstreusel, die roten Schönheiten sind einfach toll - nur aufheben kann man sie leider nicht lange, der Zucker wird durch die Luftfeuchtigkeit schnell wieder klebrig.
Wenn man die Äpfel in Folie wickelt und gut zuknotet kann man sie einen Tag lang - geschweige denn man kann sie vor sich selbst retten - lagern.
Ich war erst skeptisch, weil die meisten Rezepte von einem Zuckerthermometer sprachen, das ich nicht besitze und noch dazu ziemlich umständlich klangen. Ich habe mein Rezept hier aus mehreren Rezepten zusammengestellt und auf gut Glück versucht....Es ist auf Anhieb auch ohne Thermometer geglückt und Glanz und Festigkeit des Zuckerpanzers sind genau so gewesen, wie sie sein sollen....
Liebesäpfel (6 kleine Äpfel)
6 kleine Äpfel (ich hatte Rubinette)
550g Zucker
1 El Essig
60 ml Wasser
Rote Speisefarbe
Wasser, Zucker und Essig bei starker Hitze zügig zum kochen bringen. Wenn der Zuckersirup sprudelnd zu kochen beginnt, ihn für genau 7 Minuten weiter sprudelnd kochen lassen, dabei die Speisefarbe hinzufügen. Nach 7 Minuten von der Herdplatte nehmen (die Zuckerlösung sollte jetzt recht genau 145 Grad haben, also Vorsicht!) und die auf Holzspieße gespickten Äpfel in den Zuckersirup tauchen, kurz abtropfen lassen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stellen.
Wer Zuckerstreusel anbringen will: ganz ganz schnell! Die Zuckerschicht trocknet innerhalb von Sekunden völlig hart ab.
Und jetzt auf zum fröhlichen Pullover-verzuckern ;-)
Laura
Dienstag, 4. Dezember 2012
Auf dem Weihnachtsmarkt Teil I: Gebrannte Mandeln
Weihnachtsmärkte scheiden die Geister....Während ich als Teenie auf jeden Weihnachtsmarkt in der Umgebung rennen musste, mache ich mittlerweile einen großen Bogen darum.
Kitsch, überteuerter, schlechter Glühwein und Weihnachtslieder die keiner mehr hören kann. Ich bleibe den Weihnachtsmärkten gern fern...wäre da nicht, ja wäre da nicht das Problem mit den gebrannten Mandeln und den Liebesäpfeln, für die man sich durch das Gedränge von mit schlechtem Glühwein alkoholisierten Mitmenschen schlagen muss, die sich weinseelig plötzlich wieder alle liebhaben - is ja Weihnachten, schließlich..... Weihnachtszeit ohne gebrannte Mandeln und Liebesäpfel ist einfach nicht denkbar.
Wäre doch gelacht wenn man da nicht ein Hausmittel gegen finden könnte...
Und sie schmecken WIRKLICH mindestdens genauso gut, wie die vom Kitschmarkt und als Bonus habt ihr den wundervollen Duft im ganzen Haus :-)
Denkt nur an die vielen Varianten die man versuchen könnte...Baileysmandeln, Kaffeemandeln, Vanillemandeln....
Wenn man ein bisschen aufpasst und sich sehr genau an das Rezept hält, ist es ganz einfach.
Gebrannte Mandeln
200g Mandeln
200g Zucker
100ml Wasser
Zimt
1 Päckchen Vanillezucker
Die Mandeln mit dem Wasser, dem Zucker und dem Zimt in einem weiten Topf unter starker Hitze zum kochen bringen. Nicht weggehen! Das Ganze muss schon gut überwacht werden.
So lange kochen lassen (häufiger umrühren) bis der Zucker wieder trocken wird. Es wird RICHTIG trocken, sieht fast so aus als wäre nie Wasser im Topf gewesen. Dann den Vanillezucker zufügen, die Hitze reduzieren und unter Rühren so lange erhitzen bis der weiße Zucker langsam wieder anfängt zu schmelzen.
Wenn die Mandeln leicht glänzen (und wirklich nur leicht, sonst wird alles zu Karamell und haftet nicht mehr gut an den Mandeln) vom Herd nehmen und auf einem Backblech erkalten lassen.
Keine Sorge, der Topf wird schon wieder ;-) Einfach heißes Wasser einfüllen und stehen lassen bis der Zucker sich gelöst hat.
Nie wieder überteuerte Mandeln kaufen!
Laura
Kitsch, überteuerter, schlechter Glühwein und Weihnachtslieder die keiner mehr hören kann. Ich bleibe den Weihnachtsmärkten gern fern...wäre da nicht, ja wäre da nicht das Problem mit den gebrannten Mandeln und den Liebesäpfeln, für die man sich durch das Gedränge von mit schlechtem Glühwein alkoholisierten Mitmenschen schlagen muss, die sich weinseelig plötzlich wieder alle liebhaben - is ja Weihnachten, schließlich..... Weihnachtszeit ohne gebrannte Mandeln und Liebesäpfel ist einfach nicht denkbar.
Wäre doch gelacht wenn man da nicht ein Hausmittel gegen finden könnte...
Und sie schmecken WIRKLICH mindestdens genauso gut, wie die vom Kitschmarkt und als Bonus habt ihr den wundervollen Duft im ganzen Haus :-)
Wenn man ein bisschen aufpasst und sich sehr genau an das Rezept hält, ist es ganz einfach.
Gebrannte Mandeln
200g Mandeln
200g Zucker
100ml Wasser
Zimt
1 Päckchen Vanillezucker
Die Mandeln mit dem Wasser, dem Zucker und dem Zimt in einem weiten Topf unter starker Hitze zum kochen bringen. Nicht weggehen! Das Ganze muss schon gut überwacht werden.
So lange kochen lassen (häufiger umrühren) bis der Zucker wieder trocken wird. Es wird RICHTIG trocken, sieht fast so aus als wäre nie Wasser im Topf gewesen. Dann den Vanillezucker zufügen, die Hitze reduzieren und unter Rühren so lange erhitzen bis der weiße Zucker langsam wieder anfängt zu schmelzen.
Wenn die Mandeln leicht glänzen (und wirklich nur leicht, sonst wird alles zu Karamell und haftet nicht mehr gut an den Mandeln) vom Herd nehmen und auf einem Backblech erkalten lassen.
Keine Sorge, der Topf wird schon wieder ;-) Einfach heißes Wasser einfüllen und stehen lassen bis der Zucker sich gelöst hat.
Nie wieder überteuerte Mandeln kaufen!
Laura
Donnerstag, 29. November 2012
Der 5-Kilo Kürbis Teil II: Kürbisgugelhupf für jeden Tag
Selbstverständlich waren 5 Kilo Kürbis nicht mit einem klitzekleinen Cheesecake verarbeitet. Also musste es weitergehen... Und weil ich keine Lust mehr auf schwierige, hyperschicke Dinge hatte, habe ich ganz einfach einen kleinen Gugelhupf aus einem Kürbis-Rührteig gebacken
Ganz schlicht und ganz lecker. Obendrauf befindet sich der Preiselbeerschmand vom Cheescake übrigens.
Wie gut, dass ich nur einen kleinen Gugelhupf gebacken habe und der Rest des saftigen Kuchens in Gläsern in meinem Vorratsschrank auf graue Tage wie diesen wartet :-)
Sollte noch jemand von euch einen ähnlich blöden Tag mit blöden Menschen, blödem Wetter oder gar blödem ALLES gehabt haben, ich verspreche: Kuchen hilft gegen alles :-)
Kürbis-Gugelhupf (für eine große Form oder eine kleine und 4 Gläser)
300g Kürbispürree
4 Eier
200g Butter
250g Zucker
Etwas Zimt und Muskatnuss
300g Mehl
1 Päckchen Backpulver
Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Die Eier hinzugeben, dann die restlichen Zutaten zufügen.
Bei 180 Grad ca. 50 Minuten (großer Gugelhupf) backen. Stäbchenprobe!
Kuchen gegen das Novembergrau!
verordnet
Laura
Ganz schlicht und ganz lecker. Obendrauf befindet sich der Preiselbeerschmand vom Cheescake übrigens.
Wie gut, dass ich nur einen kleinen Gugelhupf gebacken habe und der Rest des saftigen Kuchens in Gläsern in meinem Vorratsschrank auf graue Tage wie diesen wartet :-)
Sollte noch jemand von euch einen ähnlich blöden Tag mit blöden Menschen, blödem Wetter oder gar blödem ALLES gehabt haben, ich verspreche: Kuchen hilft gegen alles :-)
Kürbis-Gugelhupf (für eine große Form oder eine kleine und 4 Gläser)
300g Kürbispürree
4 Eier
200g Butter
250g Zucker
Etwas Zimt und Muskatnuss
300g Mehl
1 Päckchen Backpulver
Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Die Eier hinzugeben, dann die restlichen Zutaten zufügen.
Bei 180 Grad ca. 50 Minuten (großer Gugelhupf) backen. Stäbchenprobe!
Kuchen gegen das Novembergrau!
verordnet
Laura
Montag, 26. November 2012
Der 5-Kilo Kürbis Teil I: Kürbis-Cheesecake mit Preiselbeer-Schmand-Sahne
Neulich habe ich bei meinem Obst- und Gemüsehändler des Vertrauens einen armen, einsamen, von den füchterlichen Halloween-Metzeleien übriggebliebenen Riesenkürbis gefunden. Wieso nicht, dachte ich mir, Kürbis ist Kürbis und wieso sollte nicht wenigstens einer der traurigen Gesellen eine WIRKLICH nützliche Verwendung finden?
Gesagt, getan, nach Hause tragen durfte den 5-Kilo Koloss dann mein Freund.
Das Auseinanderschneiden eines solchen Monsters erfordert ein scharfes Messer und am Besten eine sowieso schon schmutzige Küche :-)
Nach Kürbis zum Abendessen und jeder Menge eingekochtem Kürbispürree, dachte ich dann, ich könnte doch einmal - angelehnt an das amerikanische Thanks-Giving-Fest einen Kuche mit Kürbis versuchen.
Das ist dabei rausgekommen:
Ein gebackener Käsekuchen, der es in sich hat: Sauerrahm, Kürbispürree und Quark.
Und obendrauf (es gibt KEIN ohne obendrauf bei mir ;-)) Preiselbeer-Schmand-Sahne
Der Käsekuchen ist sehr saftig und cremig. Durch den Schmand wird er weniger locker, dafür eher in die Richtung schwerer amerikanischer Käsekuchen gehend...aber auch nicht so ganz...
Am Einfachsten, ihr probiert es gleich selber aus :-)
Kürbis-Cheesecake:
Für den Mürbeteig: (reicht für eine große Tarte- oder Springform mit niedrigem Rand)
200g Mehl
90g Butter
1 Ei
60g Zucker
Aus allen Zutaten einen Mürbeteig zubereiten und ca. 20 Minuten kalt stellen. Danach auf einer gemehlten Fläche ausrollen und in die Tarteform legen. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Für die Füllung:
200g Kürbispürree
200g Sauerrahm
100g Magerquark
2 Eier
1/2 Tl gemahlener Zimt
ein wenig geriebene Muskatnuss
80g Zucker
50g Speisestärke
Die Eier trennen. Eigelb, Zucker, Schmand, Kürbispürree, Quark, Stärke und Gewürze verrühren. Das Eiweiß steif schlagen und als letztes unter die Masse heben. Die Käsemasse auf den Mürbeteigboden füllen und bei 175 Grad ca. 40 Minuten backen.
Preiselbeer-Schmand-Sahne:
4 EL Preiselbeeren
3 EL Zucker
200g Schmand
200g Sahne
Schmand, Zucker und Preiselbeeren cremig rühren, die Sahne steif schlagen und unterheben. Schon fertig.
Viel Spaß beim Ausprobieren
wünscht
Laura
Gesagt, getan, nach Hause tragen durfte den 5-Kilo Koloss dann mein Freund.
Das Auseinanderschneiden eines solchen Monsters erfordert ein scharfes Messer und am Besten eine sowieso schon schmutzige Küche :-)
Nach Kürbis zum Abendessen und jeder Menge eingekochtem Kürbispürree, dachte ich dann, ich könnte doch einmal - angelehnt an das amerikanische Thanks-Giving-Fest einen Kuche mit Kürbis versuchen.
Das ist dabei rausgekommen:
Ein gebackener Käsekuchen, der es in sich hat: Sauerrahm, Kürbispürree und Quark.
Der Käsekuchen ist sehr saftig und cremig. Durch den Schmand wird er weniger locker, dafür eher in die Richtung schwerer amerikanischer Käsekuchen gehend...aber auch nicht so ganz...
Am Einfachsten, ihr probiert es gleich selber aus :-)
Kürbis-Cheesecake:
Für den Mürbeteig: (reicht für eine große Tarte- oder Springform mit niedrigem Rand)
200g Mehl
90g Butter
1 Ei
60g Zucker
Aus allen Zutaten einen Mürbeteig zubereiten und ca. 20 Minuten kalt stellen. Danach auf einer gemehlten Fläche ausrollen und in die Tarteform legen. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Für die Füllung:
200g Kürbispürree
200g Sauerrahm
100g Magerquark
2 Eier
1/2 Tl gemahlener Zimt
ein wenig geriebene Muskatnuss
80g Zucker
50g Speisestärke
Die Eier trennen. Eigelb, Zucker, Schmand, Kürbispürree, Quark, Stärke und Gewürze verrühren. Das Eiweiß steif schlagen und als letztes unter die Masse heben. Die Käsemasse auf den Mürbeteigboden füllen und bei 175 Grad ca. 40 Minuten backen.
Preiselbeer-Schmand-Sahne:
4 EL Preiselbeeren
3 EL Zucker
200g Schmand
200g Sahne
Schmand, Zucker und Preiselbeeren cremig rühren, die Sahne steif schlagen und unterheben. Schon fertig.
Viel Spaß beim Ausprobieren
wünscht
Laura
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