Montag, 12. November 2012

Peppermint Party - Zeit für Schoko-Minze

Was? Ich habe noch nie etwas in dieser genialen Kombination gepostet? Kann ja gar nicht sein. Und das, wo ich die berühmten englischen Minz-Täfelchen Packungenweise verputzen könnte...
Okay, also ist es allerhöchste Eisenbahn für diese wunderbaren schokobraun-minzgrünen Cupcakes, die ich zum Geburtstag (Gott sei Dank haben so viele Menschen Geburtstag, sonst müsste ich den ganzen Kram immer selber essen ;-)) einer lieben Kollegin, die nachweislich auf Schoko-Minz und noch nachweislicher auf die Farbe grün steht, gebacken habe. An dieser Stelle nochmal nachträglich: Happy Birthday Barbara :-)


Das Ganze ist eine Kombination aus meinem bewährten und unendlich abwandelbaren Schokoladenteig und einer Buttercreme mit weißer Schokolade und Pfefferminzöl. Wer es noch minziger mag, kann auch in den Teig noch wunderbar ein paar zerhackte Minztäfelchen einbacken.


Das aromatisieren mit rein ätherischem Minzöl klappt prima, aber Vorsicht: 3 Tropfen auf die gesamte Menge Buttercreme reichen völlig, sonst hat mal irgendwann das Gefühl Wick Vapo Rub eingebacken zu haben ;-)




 Schoko-Cupcakes: (für ca. 10 Stück)

100g Butter
120g Zucker
2 Eier
50g Kakao
125ml Milch
100g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
Schoko-Minztäfelchen

Die Butter verflüssigen und alle Zutaten zusammenfügen. Bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen.

Pfefferminz-weiße Schokolade-Buttercreme

150g weiße Schokolade
75g Sahne
200g Butter
3 - 4 Tropfen Pfefferminzöl

Die Schokolae kleinhacken, Sahne aufkochen und über die gehackte Schokolade geben. Sorgfältig verrühren. Die zimmerwarme Butter weiß-schaumig aufschlagen und die abgekühlte Schokoladenmasse hinzugeben, kurz aufschlagen. Zum Schluss das Minzöl hinzugeben und nach Belieben mit Speisefarbe grün färben.

Einen sonnigen Novembertag wünscht
Laura






Dienstag, 30. Oktober 2012

Darf ich vorstellen, der Cupcake Katy Perry...

...oder müsst ihr nicht auch gleich an sie denken bei der Farbkombination?


Es ist nicht etwa so, dass ich die letzten Wochen nicht gebacken habe, auch waren die Resultate durchaus fotogen, aber das schwindende Licht macht mir zu schaffen. Da ich leider noch kein Fotostudio besitze, bin ich auf größtenteils natürliches Licht für die Fotos angewiesen und muss eben warten, bis die Sonne gnädig ist.....und manchmal dauert das so lange, dass die kleinen Zuckerwerke dann schon längst aufgegessen sind.


Besser funktioniert das mit Geburtstagstörtche: denn die kann man schließlich nicht einfach selbst aufessen...
So auch diese kleinen Retro-Schönheiten, die für den Geburtstag einer meiner Reitschülerinnen (JA, ich habe DEFINTIV zu viele Hobbys..) gebacken wurden. Es handelt sich um Blaubeercupcakes mit Vanillebuttercreme.


Nach vieeeeelen natürlichen Farben darf es auch gerne mal wieder knallbunt sein. In diesem Sinne: Happy Birthday Saskia :-)


Blaubeercupcakes: (für ca. 10 Stück)

150g Mehl
2 Eier
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 Päckchen Backpulver
100ml Rapsöl
100ml Milch
100g Blaubeeren (am Besten frische)

Eier und Zucker weiß schaumig rühren, die restlichen Zutaten bis auf die Blaubeeren unterrühren. Am Ende die Blaubeeren unterheben (vorsichtig sonst gehen sie kaputt und der ganze Teig wird blau...)
Die Cupcakes in Förmchen füllen und bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen.

Rezept für Vanillebuttercreme gibt es hier. Ich habe nur für dieses Rezept die Vanilleschoten durch 3 Päckchen Vanillezucker ersetzt da ich diesmal nicht die typischen schwarzen Pünktchen der Vanille in der Creme haben wollte.

Einen nicht ganz so fies nass-kalten Dienstag
wünscht Laura


Montag, 15. Oktober 2012

Herbstlich: Cupcakes mit Datteln, Marzipan, Pistazien und Vanillebuttercreme

Nachdem es in den letzten Wochen zusehends herbstlich wird und alle Bäume im Hof sich bunt färben und langsam ihr Laub verlieren, war mir beim Blick aus meinem Fenster auf die drei alten Kastanienbäume, die bei jedem Windstoß eine Menge ihrer glänzenden Früchte fallen ließen, nach etwas mit vielen warmen Gewürzen zu Mute.
Getrocknete Datteln stehen sowieso den ganzen Winter über auf meiner Einkaufsliste - ich gestehe, ich habe eine Vorliebe für Datteln in Speck (zur Verteidigung: dafür mag ich keine Chips ;-))
Meine liebsten Gewürze für die kalte Zeit sind eindeutig Vanille und Zimt. Auch gerne in Kombination, wie in diesen Cupcakes.



Der Teig ist eine saftige Mischung aus Mandeln, Pistazienstücken, Datteln, Marzipan und Zimt. Alles was man zu einer guten Tasse Kaffee im Herbst braucht.


Für die Buttercreme habe ich nur eine Vanilleschote benutzt. Ich würde, schon allein wegen der Optik, beim nächsten Mal lieber zwei nehmen.

Cupcakes mit Datteln, Marzipan und Pistazien (für etwa 10 Stück)

2 Eier
100g Zucker
100g Mehl
100ml Milch
100ml Rapsöl
1/2 Päckchen Backpulver
50g gemahlene Mandeln
1 Handvoll getrockneter Datteln
2 EL gehackte Pistazien
1 TL Zimt
80g Marzipan

Eier und Zucker schaumig rühren, Datteln und Marzipan kleinschneiden und mit den Pistazien zur Seite stellen. Mehl, Öl, Milch, Zimt, Backpulver und Mandeln zur Ei-Zucker-Masse geben, am Ende Marzipan, Datteln und Pistazien unterheben.
Bei 180 Grad ca 20 Min. backen.

Vanillebuttercreme

2 Vanilleschoten
2 Päckchen Vanillezucker
5 El Puderzucker
50g Speisestärke
500ml Milch
250g Butter

Die Vanilleschoten aufschneiden und auskratzen. Den Inhalt der Schoten und die leeren Schoten selbst in die Milch geben und aufkochen. Vorher ein paar EL Milch zum anrühren der Stärke für den Pudding abnehmen. Die Schoten herausnehmen und wie gewohnt einen Pudding kochen.
Zimmerwarme Butter, Puderzucker und Vanillezucker weiß schaumig schlagen und löffelweise den erkalteten Pudding unterrühren. Fertig!

Einen bunten Herbsttag wünscht

Laura


Freitag, 5. Oktober 2012

Kuchen im Glas - Einwecken für Krümelmonster

Seitdem ich in einem grooooßen Haus lebe ist nichts mehr vor mir sicher, was man auf irgendeine Art und Weise haltbar machen kann.
Ich nehme mir ein beispiel an den dicken Eichhörnchen im Garten: ich sammele für schlechte Zeiten... Was von vielen Menschen bekopfschüttelt wird, kann wirklich ungemein nützlich sein. Sicher ist es nicht immer wirtschaftlich etwas einzukochen, weil es im Supermarkt schon fertig in Gläsern günstiger zu bekommen ist, aber ich weiß genau was drin ist und außerdem mag ich althergebrachte Haltbarmach-Methoden.



Nachdem ich mich also an Rosengelee, Pfirsichmarmelade und Apfelmus ausgetobt hatte dachte ich, ich versuche mal einen Kuchen einzukochen, oder viel eher "einzubacken".
Sooooo schwierig kanns ja nicht sein, wenn Hinz und Kunz im Netz schon von Erfolgen berichten.
Gesagt getan. Zuerst musste mal das passende Glas dazu her, wer hat schließlich Lust die Kuchenkrümel aus einem Glas mit engem Hals zu löffeln?
Sogenannte Sturzgläser mit 320ml Fassungsvermögen kamen mir da am geeignetsten von. Im großen Online-Auktionshaus gibt es ie gleichim 30er Pack zu unschlagbaren Preisen. Hübsche blau-weiß karrierte Deckelchen dazu ausgesucht und schon kann es losgehen.


Für das Backen im Glas eignet sich eigentlich so gut wie jeder Rührteig. Sogar Käsekuchen soll auf diese Art und Weise funktionieren (das wird getestet!)



Und es ist wirklich ganz einfach:
Den Teig maximal bis zur Hälfte das Glases einfüllen und den Kuchen wie gewohnt direkt im Glas backen. Mit der Stäbchenprobe sichergehen dass er auch gar ist und gleich wenn er aus dem Ofen kommt schnell den Deckel draufdrehen. Wenn das Ganze abgekühlt ist, kann man gut sehen wie sich ein Vakuum bildet und alles schön haltbar wird.


Ich habe es schon mit Schoko-Pfefferminzkuchen und mit dem weltbesten Marmorkuchenrezept meiner Oma versucht. Gerade Gestern hab ich mit dem Vakuum des ersten 3 Wochen alten Glases gekämpft.....also ZU war das auf jeden Fall :-)

Auf meinem Campingtrip nach Südfrankreich haben wir dann die restlichen Gläser geöffnet - super so frischer Kuchen am Strand :-)))

Fröhliches Zuckermatschen!
Laura

Dienstag, 11. September 2012

Cupcake-Hochzeit die Zweite

An einem wunderschönen, sonnigen Spätsommermorgen durfte ich für Jutta und Olli, die sich an genau diesem Tag das JA-Wort geben wollten, eine Törtchen-Torte zum Sektempfang nach der Trauung zaubern.
Die beiden hatten sich die Apfel-Karamell-Cupcakes und die Schokocupcakes allerdings mit Schokoladenbuttercreme gewünscht.





Es war eine wunderschöne, kleine Hochzeit mit einer Menge fotogenen Momenten in der Spätsommersonne. Hoffen wir, dass dem Brautpaar eine ebenso sonnige Ehe bevorsteht, woran ich bei diesen beiden aber nicht zweifele ;-)

Und weil Fotografieren in Hektik nichts für mich und meine Kamera ist, habe ich ein paar von den kleinen Beautys (oh jaaaa, ich hab mal wieder die Menge nicht gut geschätzt und MUSS nun die nächsten 3 Wochen von Cupcakes leben ...ohhhhh :-)) in die Wildniss meines Gartens entführt für ein kleines Fotoshooting




Und jetzt wisst ihr dann auch wieso man Cupcakes vor allem in England auch "Fairycakes" nennt.... Manchmal muss man auch mal Gück mit dem natürlichen Licht haben (auch wenn man dafür eine Viertelstunde mit zwei Cupcakes bewaffnet über die Terrasse robbt...)

Einen sonnigen Tag!
Laura

Freitag, 7. September 2012

Französische Bratkartoffeltarte mit Salbei und Ziegenfrischkäse - nix mit Zucker

Es ist ja nicht so, dass ich mich nur von Zuckerzeug ernähre (nicht, dass ich das nicht könnte). Manchmal, eigentlich sogar ziemlich oft koche ich auch richtiges Abendessen...
Ich gebe allerdings zu, obwohl ich im letzten Winter zur Gulasch- und Knödelqueen mutiert bin: meine liebste Zubereitungsmethode ist und bleibt mein geliebter Backofen.
Man kann wunderbar das Chaos in der Küche beseitigen während das Abendessen sich quasi selbst zubereitet.
Und da ich tatsächlich sogar neben dem Backen auch noch arbeiten gehen (na, wer hätte DAS gedacht ;-)) bin ich sowieso ein großer Fan von vorbereiteten Gerichten.

Die Bratkartoffeltarte kann man sogar fix und fertig einfrieren und muss sie an stressigen Tagen einfach nur in gefrorenem Zustand in den Ofen schieben - 20 Minuten, Füße hochlegen, über Mitmenschen schimpfen und das Abendessen ist fertig :-)


Ich stehe einfach auf diese billigen Weißblech-Formen von denen meine Mutter immer behauptet sie seien soooooo alt, die ghören in den Müll...


Pate brisée

250g Mehl
1 TL Salz
125g Butter
80ml kaltes Wasser

Mehl, Butter und Salz zwischen den Fingern krümelig reiben. Das kalte Wasser hinzugeben und zu einer homogenen Masse verkneten, kurz kaltstellen.
Ich backe Tarteböden gerne kurz vor, damit der Teig nicht von der Füllung durchweicht. Dazu den Teig ausrollen und in die Form geben, mit einer Gabel einstechen, mit Backpapier belegen und mit getrockneten Erbsen/Bohnen zum Blindbacken belegen. Das Ganze dann bei 180 Grad 10 - 15 Minuten vorbacken.

Bratkartoffelfüllung:

800g Kartoffeln
200g Ziegenfrischkäse
30ml Sahne
Salbei
Salz
Olivenöl
Kirschtomaten

Die Kartoffeln mit Schale in schmale Scheiben schneiden, salzen und im Olivenöl mit dem Salbei in der Pfanne einmal unter hoher Hitze anbraten, dann unter geringer Hitze gar werden lassen.
Ziegenfrischkäse und Sahne verrühren und mit den gebratenen Kartoffeln verrühren. Die Mischung auf dem Tarteboden verteilen und die Kirschtomaten halbieren und darauflegen.
Das Ganze bei 200 Grad ca. 20 Minuten in den Backofen.
Etwas abkühlen lassen und lauwarm servieren.

Fröhliches...ähhhm Kochen :-)
Laura


Dienstag, 28. August 2012

Guinness-Schokoladen-Kuchen und Cupcakes

Da stand dieses Flasche Bier...und irgendwie wollte ich sie meinen Freund nicht zum Abendessen gönnen ;-)
Nein, eigentlich weiß ich selber nicht genau wieso ich plötzlich in den Weiten des Internets nach einem Rezept für Guinness-Kuchen gesucht habe.
Mir schwebte ein richtig dunkler, intensiver Schokoladenkuchen mit einem rein weißen Frosting vor.
Da ich NIE genau das finde was ich suche, habe ich mal wieder ein Rezept nur als Inspiration genommen und selbst ein bisschen experimentiert.



Keine Sorge an alle Nicht-Bier-Liebhaber (so wie mich...) oder alle Mädels mit Kindern oder bald Kindern, das Bier schmeckt man nicht raus und ich glaube nicht, dass vom Alkohol nach dem Backen noch etwas übrig ist.



Der Kuchen ist sehr dunkel und reichhaltig. Durch das Bier erhält er eine ganze feine Textur. Wer also einen saftigen, nicht zu süßen Schokoladenkuchen sucht, liegt mit diesem Rezept genau richtig.
Das Frosting besteht aus Mascarpone und Schmand mit ein wenig Zucker.

Natürlich wäre ich nicht ich wenn ich nicht wenigstens auch ein paar Cupcakes aus dem Teig probiert hätte. Auch das klappt also gut, der Teig geht nur nicht sehr stark auf, so dass man die Förmchen etwas höher füllen muss.




Guinness-Schokoladenkuchen

250ml Guinness
250g Butter
70g Kakaopulver
275g Mehl
1 Päckchen Backpulver
150g Schmand/Saure Sahne
300g Zucker
100g dunkle Schokolade
2 Eier


Das Bier erwärmen und Butter und Schokolade darin schmelzen. Eier, Zucker und Schmand verrühren. Die Biermasse hinzugeben. Dann Mehl, Kakao und Backpulver unterrühren. Das Ganze in eine Form füllen und bei 180 Grad gute 60 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Je nachdem wie hoch eure Form ist kann das Backen länger dauern....
Die Cupcakes haben etwa 20 Minuten gebraucht...

Frosting

300g Schmand
250g Mascarpone
Puderzucker nach belieben

Alle Zutaten zusammenmischen und mit einem Schneebesen cremig aufschlagen.


Fröhliches Zuckermatschen!
Laura